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Konvoi Blog

Der neue Konvoifilm ist einfach nur toll!

Der Film zeigt sehr eindrucksvoll den Weg der Päckchen. Angefangen von den Kindern in Deutschland zum Versand, über die gesamte Logistik hinweg bis hin zu den Kindern in Rumänien, Ukraine und Moldawien, die sich über die Geschenke ganz dolle freuen:


 
Bitte nutzt diesen Film für Eure Präsentationen an Schulen und Kindergärten. 
 
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25.06.2014

KONVOI 2014

Vom 29. November bis zum 06.12.2014 rollt er wieder:

Der Weihnachtspäckchenkonvoi 2014

Bereits jetzt ist die Anmeldung über das KIS (anklicken) möglich.

Gesucht werden wieder 40 Tonner, Reisebusse und natürlich die Fahrer dazu.
Also ran!!

Auch die benötigten Flyer und Plakate zur Bewrbung der Aktion an Schulen und Kindergärten sind jetzt zu bestellen unter: Bestellformular Infomaterial (anklicken)

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19.06.2014

TV- Beitrag mit Andreas Hamburg

Andreas Hamburg, Pastor aus Odessa und unser Freund und Helfer für alle die Serviceaktivitäten in der Ukraine ist in einem Beitrag des ZDF (ML) zu sehen.

Danke Andreas, dass Du die Ruhe ausstahlst, die wir so an Dir schätzen!

Wir hoffen nach wie vor, dass wir den Weihnachtspäckchenkonvoi in 2014 auch wieder zu den Kindern in der Ukraine führen dürfen/ können.

Hier der Link zu dem Beitrag (bitte anklicken):

Link zum ZDF- Beitrag. weiter lesen ...
11.05.2014

Dankesbriefe aus Rumänien:

14.01.2014

Der Bericht der FAZ beschreibt die Situation in Gagausien:

Der Reporter der FAZ hat die Sitaution sehr gut beschrieben.

FAZ- Bericht zu Moldawien/ Gagausien vom 23.12.2013
(Link anklicken) weiter lesen ...
14.01.2014

Vielen Dank .....

Vielen Dank an die 66.000 Kinder in Deutschland, die die Geschenke mit Liebe gepackt haben.
Vielen Dank an die 66.000 Kinder in Rumänien und Moldawien für das Lächeln der Freude!
Vielen Dank an die Sponsoren, ohne deren Hilfe der Konvoi nicht möglich wäre.

Vielen Dank an alle Freunde von Round-Table, Ladies-Circle, Old Tablers uns alle anderen Serviceclubs. Ohne Eure Bereitschaft den Konvoi zu organisieren, tausende Weihnachtspäckchen in ganz Deutschland zu sammeln, eine Woche Urlaub für diese gute Sache zu investieren, Eure Herzlichkeit und Tränen in den Augen bei der Übergabe der Päckchen an die Kinder,
würde es den Weihnachtspäckchenkonvoi nicht geben!

YiOT,
Tommy Führer, OT 74 Hanau weiter lesen ...
22.12.2013

Der 4. Advent und der 3. TV- Beitrag im ZDF:

Auch von hier aus nochmal vielen Dank an Christoph Gocke vom ZDF für diese tollen Erinnerungen!
---> und hier der Link zu dem Film.
(Link bitte anklicken)
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22.12.2013

Der Konvoi in der internen Berichterstattung der Evonik:

Schon zum 4. Mal durften wir den Konvoi vom Gelände der Evonik in Hanau aus starten,
Danke an das tolle Team der Evonik!

Bericht in der Evonik 2013   (Link bitte anklicken) weiter lesen ...
21.12.2013

Toller TV- Beitrag zum Konvoi 2013 in der regionalen Filstalwelle:

21.12.2013

Konvoi in der Drehscheibe des ZDF (18.12.2013)

Link zum TV- Beitrag

(Bitte Link anklicken) weiter lesen ...
19.12.2013

Mihaela/ Rumänien : 5000 mit Freude geschmückte Seelen

Dieser Artikel von Mihaela verfasst und von Sorana übersetzt hat uns heute erreicht......
 

Wunder gibt es nur wenn die Menschen diese ins Leben rufen. Somit ist es der Caritas Diözese Iaşi zusammen mit der Round Table & Lady Circle Stiftung aus Deutschland gelungen in nur drei Tagen Wunder zu machen. Sie haben über 5000 Weihnachtspäckchen an Kinder verteilt, für die Weihnachten und die kommenden Feiertage ohne uns ganz normale Kalendertage gewesen wären.

An das kalte Fenster geklebte Blicke warteten auf ein Weihnachtswunder; Hoffnungen, die sich in der Ferne verlieren, haben unsere Heinzelmännchen begrüßt und haben uns in weltvergessene Gegenden gebracht, wo die Kinder noch an den Weihnachtsmann glauben. Die Ankunft des bunten Konvois mit Geschenken von den Kindern aus Deutschland war wie Schneeflocken am Heiligen Abend.
Voller Freude haben alle Kinder, die von dem magischen Stab der Heinzelmännchen berührt wurden, die Regenbogenfarben in denen die Geschenke verpackt waren und so eine weite Reise gemacht haben, angeblickt. Nachdem sie die Geschenke wie wertvolle Nippfiguren angeblickt haben, haben sie sich kaum getraut diese zu öffnen, da noch nicht Weihnachten ist! Doch neugierig haben sie die Geschenke trotzdem geöffnet um zu sehen was diese verbergen. Das Wunder war aber nicht der Inhalt der Geschenke, sondern was diese Geschenke in die Seelen der Kinder und in unsere eigenen Seelen gezaubert haben, in dem Beben aus Dankbarkeit, Überraschung, Freude, Freudenschreie, Spielautos, Puppen, Spielsachen, Kleidung, Süßigkeiten.
Über uns hat sich Ruhe ausgebreitet, jene Ruhe die nur vom Gefühl einer gut getanen Wohltat hervorgerufen werden kann. Die guten Taten können in kleinen Gesten zusammengezählt werden doch ist ihr Echo grenzenlos. Das haben wir auch hinter und zurückgelassen: ein grenzenloses Echo der Freude das die ganze Müdigkeit, den Stress und die lange Fahrt zu den Menschen die auf uns gewartet haben, aufgehoben hat.
Und über lange Wege sprechend, haben uns die Räder der mit hunderten von Päckchen gefüllt mit Weihnachtsstimmung beladenen Fahrzeuge, nach Roman in die Sonderschule, nach Buruieneşti in das Don Bosco Zentrum, in die Tagesstätten nach Sagna und Adjudeni, in das Waisenhaus von Butea und die Schule in Scheia, nach Galaţi in die Dörfer die nicht vor langer Zeit überschwemmt waren: Măcișeni, Cuca und Costachi Negri, in die Stätte für behinderte Kinder nach Bârlad, gebracht, Orte an denen wir wirkliche Engel auf Erden entdeckt haben, in den weltvergessenen Dörfern Săveni, Gropnița doch auch in Dörfer die nahe an der modernen Zivilisation sind, doch trotzdem so weit entfernt: Popricani, Sinești. Wir waren auch in dem bekannten Viertel in Iaşi, Dallas, wo wir uns mit einer schwer sich vorzustellenden Wirklichkeit auseinandergesetzt haben, und welches nur zwei Schritte von der Zivilisation entfernt sind.

Wir haben 5000 glückliche Seelen zurückgelassen, deren Freude unsere Herzen zu Himmel gehoben haben. Wir haben Kinder ohne Hoffnung gesehen, die jedoch durch unser Kommen wieder an Wunder glauben, wir haben Plätze gesehen in denen du dir nicht wünscht auch nur eine Sekunde zu verweilen und an denen manche ein Leben lang bleiben.

Wir bedanken uns bei den Mitgliedern der Round Table & Lady Circle Stiftung, dass sie uns gewählt haben um diese Reise durch vom Alltag, den Sorgen und Nöten gequälte Herzen und durch von allen vergessenen Welten zusammen zu machen. Für einige Stunden haben wir Licht in die Dunkelheit gebracht, die das Leben unschuldiger Kinder umhüllt. Wir bedanken uns bei allen die uns Nahe waren und die uns durch dieses Abenteuer mit Freude und Tannengeruch begleitet haben

 Mit der Freude der 5000 Kinder in der Seele....

Round Table & Lady Circle Stiftung
Caritas - Diözese Iași.

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17.12.2013

Tour-Status von 17.12.2013 um 15:44 Uhr

Dieser wunderschöne Artikel von Mihaela geschriebenund von Sorana für uns übersetzt, zeigt wieder einmal was der Konvoi für diese Kinder bedeutet......
5000 mit Freude geschmückte Seelen



Wunder gibt es nur wenn die Menschen diese ins Leben rufen. Somit ist es der Caritas Diözese Iaşi zusammen mit der Round Table & Lady Circle Stiftung aus Deutschland gelungen in nur drei Tagen Wunder zu machen. Sie haben über 5000 Weihnachtspäckchen an Kinder verteilt, für die Weihnachten und die kommenden Feiertage ohne uns ganz normale Kalendertage gewesen wären. An das kalte Fenster geklebte Blicke warteten auf ein Weihnachtswunder; Hoffnungen, die sich in der Ferne verlieren, haben unsere Heinzelmännchen begrüßt und haben uns in weltvergessene Gegenden gebracht, wo die Kinder noch an den Weihnachtsmann glauben. Die Ankunft des bunten Konvois mit Geschenken von den Kindern aus Deutschland war wie Schneeflocken am Heiligen Abend. Voller Freude haben alle Kinder, die von dem magischen Stab der Heinzelmännchen berührt wurden, die Regenbogenfarben in denen die Geschenke verpackt waren und so eine weite Reise gemacht haben, angeblickt. Nachdem sie die Geschenke wie wertvolle Nippfiguren angeblickt haben, haben sie sich kaum getraut diese zu öffnen, da noch nicht Weihnachten ist! Doch neugierig haben sie die Geschenke trotzdem geöffnet um zu sehen was diese verbergen. Das Wunder war aber nicht der Inhalt der Geschenke, sondern was diese Geschenke in die Seelen der Kinder und in unsere eigenen Seelen gezaubert haben, in dem Beben aus Dankbarkeit, Überraschung, Freude, Freudenschreie, Spielautos, Puppen, Spielsachen, Kleidung, Süßigkeiten. Über uns hat sich Ruhe ausgebreitet, jene Ruhe die nur vom Gefühl einer gut getanen Wohltat hervorgerufen werden kann. Die guten Taten können in kleinen Gesten zusammengezählt werden doch ist ihr Echo grenzenlos. Das haben wir auch hinter und zurückgelassen: ein grenzenloses Echo der Freude das die ganze Müdigkeit, den Stress und die lange Fahrt zu den Menschen die auf uns gewartet haben, aufgehoben hat. Und über lange Wege sprechend, haben uns die Räder der mit hunderten von Päckchen gefüllt mit Weihnachtsstimmung beladenen Fahrzeuge, nach Roman in die Sonderschule, nach Buruieneşti in das Don Bosco Zentrum, in die Tagesstätten nach Sagna und Adjudeni, in das Waisenhaus von Butea und die Schule in Scheia, nach Galaţi in die Dörfer die nicht vor langer Zeit überschwemmt waren: Măcișeni, Cuca und Costachi Negri, in die Stätte für behinderte Kinder nach Bârlad, gebracht, Orte an denen wir wirkliche Engel auf Erden entdeckt haben, in den weltvergessenen Dörfern Săveni, Gropnița doch auch in Dörfer die nahe an der modernen Zivilisation sind, doch trotzdem so weit entfernt: Popricani, Sinești. Wir waren auch in dem bekannten Viertel in Iaşi, Dallas, wo wir uns mit einer schwer sich vorzustellenden Wirklichkeit auseinandergesetzt haben, und welches nur zwei Schritte von der Zivilisation entfernt sind.
Wir haben 5000 glückliche Seelen zurückgelassen, deren Freude unsere Herzen zu Himmel gehoben haben. Wir haben Kinder ohne Hoffnung gesehen, die jedoch durch unser Kommen wieder an Wunder glauben, wir haben Plätze gesehen in denen du dir nicht wünscht auch nur eine Sekunde zu verweilen und an denen manche ein Leben lang bleiben.
Wir bedanken uns bei den Mitgliedern der Round Table & Lady Circle Stiftung, dass sie uns gewählt haben um diese Reise durch vom Alltag, den Sorgen und Nöten gequälte Herzen und durch von allen vergessenen Welten zusammen zu machen. Für einige Stunden haben wir Licht in die Dunkelheit gebracht, die das Leben unschuldiger Kinder umhüllt. Wir bedanken uns bei allen die uns Nahe waren und die uns durch dieses Abenteuer mit Freude und Tannengeruch begleitet haben
Mit der Freude der 5000 Kinder in der Seele....

Round Table & Lady Circle Stiftung
Caritas - Diözese Iași. weiter lesen ...
17.12.2013

ZDF- Heute vom 14.12.2013

15.12.2013

Konvoiverabschiedung auf der A 45 bei Alzenau


Meine Schwester Madeleine und ihr Partner Manni verabschiedeten den WPK- Konvoi 2013 von der ersten Autobahnbrücke auf der A 45 bei Alzenau.

Das waren Alle.... nein da kommen noch ein paar.... die gehören nicht mehr dazu... doch!!

Danke Manni für diesen tollen kleinen Film!
Tommy weiter lesen ...
14.12.2013

Claudia Rzymann: "unglaublichen Momente und Emotionen nochmals in Ruhe Revue passieren lassen"

Ich bin schon etwas angeschlagen losgefahren, daher war für mich diese Tour etwas anstrengend und leider bin ich Krank zurück gekommen. Aber der Vorteil dabei ist, ich kann diese unglaublichen Momente und Emotionen nochmals in Ruhe Revue passieren lassen.  

Zuhause angekommen und nach ein paar Stunden Schlaf, bemerkte ich einfach wieder wie gut wir es hier in Deutschland haben. Selbst Probleme, die man vor der Abfahrt als nicht lösbar angesehen hat, erscheinen auf einmal so klein und gelöst. Es ist einfach eine Erfahrung hier mal eine Tour mitzumachen die ich nicht missen möchte (im gesunden Zustand).
Es war ein Tolles Team! Danke für Euch und unseren gemeinsamen Momenten die wir mit Lachen und Tränen geteilt haben. Drei blaue Säcke mit Plüschtieren wollte mir meine Arbeitskollegin mitbringen. Sie sortierte aus und übrig blieb einer. Haha . Ich habe bemerkt das es ihr unheimlich schwer fiel sich von ihren liebsten Plüschtier zu trennen. Daher hatte ich die vier größten Stofftiere in mein Reisegepäck geschmuggelt, um passende Fotos zu bekommen und Ihr zu zeigen: 
Was für sie schwer fiel war ein Glückgefühl für ein armes Kind in Moldawien.
Traumhafte Bilder sind entstanden und eines davon bekommt sie von mir eingerahmt, als Dankeschön.

Was das absolute Highlight war: die Rückfahrt. Diese Kinder in Albita, total verdreckt, keine Handschuhe oder Mützen, an der Strasse spielend- aber ohne Spielsachen. Sie haben geschriehen, die Hände hochgerissen vor Freude, als Pavel, Heike, Klaus und viele von unserem Team ihnen Mützen und Handschuhe und Geschenke übergegeben haben.
Gänsehaut hatte mich beschlichen, Tränen standen mir in den Augen, selbst jetzt wenn ich nur daran denke oder schreibe. Der kleinste der Gruppe dem ständig die Hose halb runter rutsche, wir mussten so Lachen! Dadurch konnte ich diese Traurigkeitstränen als Freudentränen umwandeln. Ein Kind hat sich am kalten Boden vor Glück gewälzt, einfach großartig.  Dieses Gefühl des Glücks würde ich gerne einpacken und weiter schenken. Bei der Weiterfahrt war das noch lange das Gesprächsthema und es ist für mich dann immer hilfreich meine Gefühle in Gesprächen mit den Anderen zu teilen.

Jeder der noch nie eine Tour mitgemacht hat und diese Einträge im Blog liest, soll sich im KIS eintragen, eine Woche Urlaub nehmen und ab geht die Post. Nach dem Konvoi ist vor dem Konvoi!Tut es euch an.

Eure Claudi weiter lesen ...
12.12.2013

Hartmut Joost- Petrosani Tour: "..wir schenken gleich mehrfach."


Über den Konvoi, der jedes Jahr (für mich erst zum vierten Mal) schon mit der Fahrt selbst ein Erlebnis für sich ist, haben schon viele berichtet und die Daten sind bekannt. Es ist faszinierend, dass die beteiligten 35 Fahrzeuge mal ganz locker ein Fussballfeld zum Parken benötigen, auf der Autobahn 3 bis 4 Kilometer die rechte Spur blockieren und so viele Leute im Jahresendspurt die Zeit und Muse finden, für Kinder in der Welt das Weihnachtsfest ein kleines bisschen schöner zu gestalten, und eine ganze Woche vom Jahresurlaub dafür verwenden. Einige Arbeitgeber, so auch bei mir, unterstützen diese Arbeit und gewähren inzwischen sogar 2 Tage bezahlten Sonderurlaub, das finde ich persönlich eine gute und angenehme Entwicklung, und ich bin dafür dankbar. Vielleicht ist das ja auch eine Anregung für weitere Arbeitgeber, solche Incentives mit der Corporate Social Responsibility zu koppeln.

Ich selbst bin zum vierten Mal dabei und hatte mich für Petrosani entschieden und bin wie schon jedes Jahr sehr begeistert, welch tolle Arbeit die Caritas vor Ort leistet. Bis vor zwei Jahren noch unter der Leitung von Nora, inzwischen hat Aleksandru die Führung übernommen. Unterstützt wird er dabei von ganz vielen Helfern wie Nicu, Ilona, Tina, Nusa, Alina, usw., die uns auch sehr herzlich aufgenommen und begleitet haben. Ihnen gebührt das Riesen DANKE SCHÖN unserer kleinen Gruppe von insgesamt 13 Helfern. Mit 3 Sattelzügen, einem LKW 7,5 to und einem Springer waren wir gekommen.

So fuhren wir vier Tage lang mit zwei Teams zu ganz unterschiedlichen Schulen, Kindergärten, Heimen, Krankenhäusern, Kliniken, Waisenhäusern und so weiter, um die Päckchen möglichst zahlreich zu verteilen und vorbei zu bringen. Darüber hinaus haben wir in diesem Jahr auch uns die Zeit genommen, beim Auspacken dabei zu sein. Und da hat es uns allen wirklich die Tränen in die Augen gedrückt, denn die Päckchen waren zum grössten Teil sehr liebevoll mit Geschenkpapier verpackt und dann noch viel liebevoller ge- und bepackt worden. So viel tolle Süssigkeiten, Spielsachen, Hygieneartikel, Schals, Handschuhe, Mützen und noch abertausend andere Dinge waren enthalten. Ein Wahnsinn.
Die Kinderaugen leuchten ganz intensiv beim Anblick des Inhalts, ein Schokoladennikolaus wurde gleich ausgepackt und vernascht, der Lolli in den Mund genommen, die Puppe angezogen und gestylt, das Malbuch stolz dem Nachbarn gezeigt, das Spielzeugauto auf dem Boden rumgeschubst, alles sind so unglaublich glücklich. Selbst über Kleinigkeiten. Daran spüren wir alle, das wir es offensichtlich das einzige Geschenk zu Weihnachten bleiben wird.
Die Umstände sind erdrückend. Der monatliche Durchschnittsverdienst liegt deutlich unter 300 Euro, gerade in Petrosani, die jahrelang vom Bergbau gelebt haben (von ehemals 11 Bergwerken sind nur noch 2 in Betrieb) sogar noch deutlich unter diesen Beträgen. Geht man aber in die Supermärkte und Kaufhäuser, sind die Preise fast wie bei uns. Inbesondere Süssigkeiten und Hygieneartikel wie Duschzeug sind teilweise sogar teuerer als bei uns. Das ist schon erschütternd.

In diesem Jahr ist mir aber auch etwas anderes erstmals richtig bewusst geworden, wir schenken nicht nur das Päckchen, wir schenken auch unsere Zeit, Aufmerksamkeit und Nähe. Ein kleines Mädchen im Kindergarten hört gar nicht mehr auf, unsere Janina anzugrinsen und anzuhimmeln. Überall werden wir mit eingebunden, spielen mit den Kindern und geniesen diese Zeit, die Kinder auch. Hier ist man es auch nicht gewohnt, etwas geschenkt zu bekommen und dafür keine Gegenleistung zu bringen. So lernen die Kinder viel Neues und wir ebenfalls.

Nach vier Tagen ist alles geschafft und es geht zurück. Wir sind voll der tollen und nachhaltigen Eindrücke, und das dies jährige Team ist sich einig…wir kommen wieder….
Allen Beteiligten, allen Förderen, alles Helfern…ein gesegntes und schönes Weihnachtsfest
Euer Hartmut


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12.12.2013

Karsten Korpis: "Kindern eine Freude machen, ich glaube das ist uns gelungen"

Es ist Dienstag Mittag und ich sitze im warmen Büro und denke an den WPK zurück. Zum dritten Mal sollte es für mich in die Ukraine gehen, der LKW wurde uns wieder von der Spedition LIT dankenswerterweise zur Verfügung gestellt und die Mitfahrer Udo und Kay Lutz waren auch hoch motiviert. Der ganze RT 152 hat Werbung an den Kindergärten und Schulen in der mittleren Wesermarsch gemacht so das es am Ende über 1000 Päckchen waren welche wir einsammeln konnten. Vielen vielen Dank an diese Stelle an alle Unterstützer.

Dann ein paar Wochen vor der Abfahrt die Hiobsbotschaft: der Konvoi kann nicht in die Ukraine fahren. Das war (und ist) sehr enttäuschend, zumal wir die Zustände dort aus den vergangen Jahren kennen. Abgezeichnet hatte es sich schon länger, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Also Rumänien. Erstmal auf der Karte suchen und Wikipedia lesen, hatte ich mich doch bisher nicht wirklich mit diesem Land auseinander gesetzt. Wie das wohl mit derart vielen Fahrzeugen funktioniert, waren wir in der Ukraine doch nur mit vier Fahrzeugen. Wer fährt da so mit, wie wird da verteilt? Fragen über Fragen...

Zunächst haben wir beim Einsammeln der letzten Päckchen auch Rumänien erwähnt und schnell die Presseerklärungen umgeschriebenen. Zu unserem "Zentrallager" bei Jürgen wurden Päckchen aus Delmenhorst, Wiesmoor, Wilhelmshaven und Nordenham gebracht, so das wir am Donnertag mehr als 2500 Päckchen verladen konnten. Freitag morgens um 3:00 ging es dann los Richtung Hanau um dort beim Verladen usw zu helfen. Viele Helfer aus den vergangen Jahren trafen wir dort wieder, auch das ist das Tolle am Konvoi.
Bis spät in die Nacht wurde verladen und verpackt, so das es am Samstag gegen 11:00 endlich losging.

35 Fahrzeuge auf den Weg Richtung Moldawien und Rumänien. Wenn alle zusammen fuhren, war die Kolonne 3 km lang.
So kamen wir nach einigen Zwischenstopps am Sonntag morgen in Rumänien, genauer in Arad, an. Das ist schon mal sehr vorteilhaft im Vergleich zur Ukraine, die Fahrzeit ist um 24 h kürzer. In Arad hat sich der Konvoi geteilt und wir sind weiter mit 3 LKW und einem Transporter Richtung Alba Iulia gefahren. Unsere Alba Gruppe bestand aus 17 Helfern die ihren ersten Einsatz nachmittags in Deva im Kinderheim hatte. Dort wurde ein LKW halb entladen und auch schon die ersten Päckchen verteilt. Ein besonderer Augenblick war als der kleine Alex beim Ausladen das Bobbycar entdeckte und es auch sogleich bekam. Er wurde von Udo und Kay Lutz hin und her geschoben, alle hatten ihren Spaß.
Nach dem Essen und Besuch des eigens für uns aufgebauten Weihnachtsmarktes ging es dann weiter nach Alba Iulia. Wir bezogen ein Zimmer in der Caritas und planten die Verteilung der Päckchen. Maximilian aus Konstanz wurde unser Begleiter für die nächsten Tage, wir waren bis zur Rückfahrt kurz vor Österreich immer zu viert.

Die nächsten Tage haben wir unzählige Schulen und Kindergärten besucht und viele viele Päckchen verteilt und Kinder zum Strahlen gebracht. Wir waren dabei wenn die Geschenke geöffnet wurden, konnten zur Not eingreifen wenn mal ein Päckchen nicht so recht gepackt war, haben erlebt wie Kinder zum ersten mal Schokolade essen und wurden fast immer mit Weihnachtslieder belohnt. In einer Grundschule in den Kaparten haben wir mitbekommen wie ein Junge rausgeschickt wurde, auf die Frage warum erzählte der Lehrer, das der Junge nur in der Klasse sei, weil es dort wärmer als zuhause ist. Natürlich hat auch dieser kleine Junge sein Päckchen bekommen.

Am Mittwoch Abend sind wir in einem Kinderheim zur Weihnachtsfeier gefahren, dort wurde getanzt, gesungen, verschieden Sachen aufgeführt und lecker gegessen. Als ein Mädchen zur Gitarre griff und angefangen hat "Stille Nacht" auf Englisch und Rumänisch zu spielen musste ich kurz raus und frische Luft schnappen, bei den Gedanken an diesen tollen Abend werden mir noch immer die Augen feucht. Soviel Freude und Spaß hatte ich nicht erwartet aber wenn man selber Vater ist und an die Lieben zu Hause denkt und dann sieht was in diesem Land los ist haut es einen um. Aber darum sind wir ja da, Kindern eine Freude machen. Ich glaube das ist uns gelungen.
Donnerstag wurden die letzten Päckchen in und um Alba Iulia verteilt bevor wir Richtung Deva und danach Arad fuhren. Nach einer Nacht im Hotel ging es am Freitag wieder im Konvoi Richtung Heimat. Kurzfristig Bange wurde uns als es anfing zu schneien, aber zum Glück blieb der Schnee nicht liegen. Im Süden der Republik trennte sich der Konvoi, wir fuhren mit den Nordlichtern zusammen nach Hause.
Pünktlich zur Weihnachtsfeier von Jürgen konnten wir den LKW in Brake abstellen und wurden sogleich von Freunden und Familie begrüßt.
Was bleibt sind viele tolle Erinnerungen. Erinnerungen an Kinder beim Auspacken der Päckchen, Erinnerungen an die Weihnachtsfeier im Kinderheim und Erinnerungen an die tolle Alba Iulia Truppe.
Aber auch nachdenklich macht mich so eine Tour, und da ist es egal ob Ukraine, Rumänien oder Moldawien als Ziel gesetzt sind. In der heutigen Zeit in Europa zu sehen wie Kinder in Baracken hausen, wie das Trinkwasser aus Brunnen in der Dorfmitte gefördert wird oder die Kinder im Heim abgegeben werden weil die Eltern irgendwo in Europa arbeiten ist für mich schwer zu fassen.

Ich hoffe das sich diese Dinge bessern. Und ich bin im nächsten Jahr wieder dabei.

In diesem Sinne wünsche ich schöne Weihnachten und nochmals vielen Dank an allen Sponsoren, Helfern, Päckchenpacker und Freunden
Karsten RT 152 Brake


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12.12.2013

Julia Stürmer: "Ahhhs und Ohhhs hörbar"

Bereits vor einem Jahr, 2012, wäre ich gerne mit gefahren, als sich der Konvoi in Bewegung setzte und ich nur hinter her winken konnte. Nach all den Bildern und Erzählungen von meinem Freund, war ich neugierig, wie es wohl vor Ort in Rumänien ist. Daher stand dann schnell der Entschluss fest, dass 2013 der Konvoi nicht ohne mich fahren würde und ich unbedingt dabei sein will. Als dann endlich die Möglichkeit zur Anmeldung über das KIS-System offen war, gehörten wir zu den Ersten. Für meinen Freund war es bereits das dritte Mal. Nach erfolgter Anmeldung schwankten meine Gedanken zwischen Vorfreude auf die strahlenden Kinder, die sich über Päckchen freuen durften und Bangen, was mich vor Ort wohl erwarten würde. Schließlich ist der Weihnachtspäckchenkonvoi nicht umsonst ein Hilfsgütertransport. Je näher die Abfahrt des Konvois kam, desto nervöser wurde ich.
Als ich dann einen Tag vor der Abfahrt meine rote Konvoijacke in Empfang nahm und daheim die warmen Sachen im Koffer verstaut waren, war ich mir aber schon fast sicher, dass die kommende Woche eine tolle Erfahrung werden würde. Die Verabschiedung des Konvois am Samstagmorgen kannte ich ja bereits aus dem Vorjahr. Familie und Freunde der Mitfahrer, so wie Sponsoren finden sich zur offiziellen Verabschiedung zusammen, es gibt Ansprachen und ein Gruppenfoto bevor es heißt „Einsteigen!“. Doch halt, wo ist unser Bus? Mein erster Konvoi fing bereits „gut“ an... Der Bus in den wir einsteigen sollten, war mit samt unserem Gepäck in der Werkstatt und wir sollten ihn erst in Passau wieder sehen. Bis dahin durften wir im zweiten Bus mitfahren. Und dann ging es los. Unter Hupen und Winken setzte sich der Konvoi in Bewegung. Ein tolles Gefühl dabei zu sein! Die Fahrtzeit vertrieben wir uns mit Gesprächen mit „alten Konvoihasen“ und Austausch der Erwartungen von uns Neulingen.

Als wir nach 32 Stunden Fahrt an unserem Zielort Alba Iulia in Rumänien ankamen, zweifelte ich zunächst am Sinn der Aktion Weihnachtspäckchen hier zu verteilen. Die Straßen waren neu angelegt und die Stadt machte einen sauberen und eher wohlhabenden Eindruck mit weihnachtlicher Dekoration. Da es schon spät war, wurden schnell noch die Zimmer eingeteilt und dann ging es ins Bett, um fit für den kommenden Tag zu sein. Morgens teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um die von der Caritas vorbereitete Liste an Grundschulen, Kindergärten und Kinderheimen anzufahren und dort unsere Päckchen zu verteilen. Warm eingepackt und beladen mit Päckchen fuhren wir los. Ich freute mich auf mein erstes Mal und war gespannt, wie die Kinder reagieren würden. In der Schule angekommen sortierten wir uns schnell und dann ging die Tür zum Klassenzimmer auf. Darin saßen circa 20 Kinder im Grundschulalter, die uns gespannt dabei zusahen, wie wir die Päckchen verteilten und deren Augen zu leuchten begannen, sobald die Lehrerin sagte, dass ausgepackt werden darf. Jetzt standen wir gespannt da und beobachteten die Kinder bzw. halfen, wenn ein Geschenkband zu widerspenstig war. Die Kinder waren sehr flink und nach kurzer Zeit waren die ersten „Ohhhs“ und „Ahhhs“ hörbar, wenn die Schuhkartons sich öffneten und meist liebevoll ausgesuchte Inhalte sichtbar wurden.
Dieses Bild von fliegendem Geschenkpapier und strahlenden Kindern, wiederholte sich bei jeder Station aufs Neue und wurde nie langweilig. Nie hätte ich gedacht, dass sich ein Kind so über alltägliche Dinge wie Zahnbürsten und Zahnpasta (für das Mädchen passend in Pink) freuen kann.  Wir dagegen durften uns über die Weihnachtslieder und –gedichte freuen, die die Kinder uns zum Dank vortrugen.

Ein trauriger Höhepunkt war, als in einer Schule in einem Bergdorf der Lehrer einen Jungen aus dem Raum warf, als wir mit unseren Geschenken ankamen. Auf Nachfragen wurde uns erzählt, dass der Junge aufgrund einer Lernbehinderung nicht mehr am Unterricht teilnimmt und lediglich zum Aufwärmen in die Schule kommt. Daher sollte er aus Sicht des Lehrers kein Geschenk von uns bekommen. Für uns war jedoch klar, dass auch dieser Junge mit einem Päckchen nach Hause gehen darf. Seine Freude war riesig und auch wir wussten, dass wir das Richtige hier tun. Spätestens jetzt waren auch meine letzten Zweifel ob unsere Päckchen in dieser Region benötigt werden verschwunden.

Nach drei Tagen Päckchen verteilen besuchten wir am letzten Tag noch zwei Kinderheime. Gemütlich zusammen sitzend und den Gitarrenklängen eines Mädchens lauschend, waren nicht nur bei mir die Tränen in den Augen zu sehen. Am nächsten Tag hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen von Alba Iulia und Aufbrechen in Richtung Arad, wo wir den Rest des Konvois für die Heimfahrt nach Deutschland treffen sollten.

Für mich persönlich war das Päckchenverteilen am schönsten im Kindergarten bei den Kleinsten, da hier die Freude über das Geschenk am offensten gezeigt wurde.
Die Woche ging viel zu schnell vorbei und auch wenn unsere Unterkunft kalt und die Dusche morgens maximal lauwarm war, war es eine sehr schöne Woche mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken, die mir unvergesslich sein werden. Unsere Gruppe hat sich super verstanden und so kam auch der Spaß neben den ganzen Anstrengungen nicht zu kurz. Dafür geht mein Dank an Alle der Alba Iulia – Truppe; Ihr seid spitze und ich freue mich schon darauf euch hoffentlich im nächsten Jahr wieder beim Konvoi zu treffen!
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12.12.2013

Lina Marado: "Bewegende Momente in Rumänien"


Als ich am Samstagmittag gegen 14 Uhr in mein Bett fiel und meine ermüdeten Augen schloss, wurde mir das erste mal so richtig klar, was ich die letzten sieben Tage über das Leben und seine Werte gelernt hatte. Es war wohl der erste Moment, den ich vollkommen für mich allein hatte seit der Abfahrt in Hanau vor einer Woche. Und es war wohl auch der erste Moment, in dem ich, konfrontiert von meinen Gedanken und Gefühlen, das Erlebte Revue passieren lies.
Durch Nicoles Tochter, Ann-Kahtrin, habe ich von dem Konvoi und seinem Ziel bedürftigen Kindern zu helfen erfahren und war sofort hellauf begeistert von der Idee. Als dann die Zusage, mitfahren zu dürfen, ca. eine Woche vor Abreise eintraf, war die Begeisterung noch größer.

Ich trat die Reise an, um Rumänien kennen zu lernen. Ich wusste wenig über das Land und seine Missstände. Das einzige was mir bekannt war, waren die vielen Vorurteile die wir in Westeuropa gegenüber Rumänen hatten. Ich bin jemand, der sich gerne ein eigenes Bild von den Dingen macht, über die er sich eine Meinung bilden möchte. Das war mein erster Anreiz mitzufahren. Der zweite, viel größere Anreiz war es zu helfen. Nicht einfach nur stumm dazusitzen und abzuwarten, ob etwas passieren würde sondern aktiv zu werden und etwas dafür zutun damit es anderen besser geht. Ich wollte mit dabei sein, wollte Kindern ein Lächeln schenken und mich vergewissern, dass die in Deutschland vorbereiteten Geschenke dort ankommen, wo sie ankommen sollten.

Da ich kein Mitglied eines Serviceclubs bin,, kannte ich vor der Reise keinen der Beteiligten. Aber das änderte sich schon bei der Abfahrt in Hanau. Ich fühlte mich sofort Willkommen und das blieb auch über die Reise durchgängig so. Als wir in Rumänien angekommen waren und dann in Agrar in Gruppen aufgeteilt wurden, entschied sich für mich, zusammen mit 17 weiteren Leuten, die Weiterreise nach Onesti anzutreten.
Dort wurden wir herzlich von zwei Pfarrern und deren Sekretärin empfangen und kamen in einer Pension unter, die uns eine warme Unterkunft bot. Zugegeben, vor der Fahrt nach Rumänien hatte ich mir schlimmere Umstände ausgemalt, in denen wir hausen müssten. Ich war also angenehm überrascht.

Als ich das erste Mal in eine rumänische Schulklasse kam und die Kinder für uns aufstanden und gesungen haben, war das ein überwältigendes Gefühl. Die strahlenden Augen und lachenden Münder, beim Überreichen der Geschenke war jedoch noch viel einzigartiger. Insgesamt konnte ich es schwer glauben so empfangen zu werden, aber unser Eintreffen war was ganz besonderes für die Kids.

Montagabend kamen wir in eine Kirche voller Kinder, ein Chor sang einstudierte Lieder für uns und der Pfarrer bedankte sich mit rührenden Worten bei uns allen, sprach seinen Respekt für unsere ehrenamtliche Arbeit aus und bringt mich bis heute mit seinen Worten zum nachdenken.

Einer der rührendsten Momente in der ganzen Woche war für mich ein ungeplanter. Als wir am Mittwochabend gemeinsam im Zentrum von Onesti Pizza essen waren und anschließend aus dem Restaurant kamen, stand da ein Straßenjunge. Ich schätze ihn auf ca. dreizehn. Er trug eine dreckige Jacke und kaum warme Kleidung und bettelte uns um Geld an. Aber er bekam keines von uns. Stattdessen aber ein großes, in Geschenkpapier eingewickeltes Päckchen, dass seine Augen zum Glänzen brachten. Es war wohl das erste Geschenk in dem Leben dieses kleinen Jungen. Als wir mit dem Auto davon fuhren, sah ich ihm noch lange hinterher, wie er da am Straßenrand stand und anschließend weglief, überwältigt von der Situation, mindestens genauso sehr wie ich es war, aber auf eine ganz andere Art und Weise.
Ja, das war wohl der schönste Moment für mich, gefolgt von vielen, vielen anderen rührenden, lustigen und erlebnisreichen Momente die mich wohl noch lange bewegen und beschäftigen werden. Ich werde diese Reise nie vergessen und es war eine Erfahrung für mein Leben.

Ich hoffe außerdem, nächstes Jahr erneut mit nach Rumänien fahren zu können, um neu gewonnene Freunde wieder zutreffen und erneut zu helfen, die begeisterten Gesichter der Kinder sehen zu können und vor allem, etwas zu tun was mich stolz macht, dabei gewesen zu sein.

Ich wünsche euch Allen frohe Weihnachten,  Lina Mardo
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11.12.2013

Monika Dambietz/ Rumänien: "Die Kinder und das Konvoilied."

Am Samstag ging es los. 35 Fahrzeuge rollten nach der Verabschiedung  in Hanau auf die Autobahn Richtung Osten. Der erste große Stopp war in Passau. Dort wurden wir mit einer leckeren Kürbissuppe und Kuchen von den Ladies und Tablern versorgt.

38 h Busfahrt lag vor uns auf dem Weg in die Moldauregion. Viele interessante Gespräche mit interessanten Menschen verkürzten die lange Busfahrt ungemein. Gegen 02:30 von Sonntag auf Montag erreichten wir müde Bacau. Nach 4 h Schlaf hieß es Aufstehen, frühstücken, Päckchen sortieren. Die Müdigkeit war schnell verflogen als man das erste Päckchen in der Hand hielt, dann ging es los zum Päckchen verteilen, in Schulen und Kindergärten. Es war einfach schön mit anzusehen über was die Kinder sich freuen: Zahnbürsten, Schokoladennikoläuse, Buntstifte, Malbücher, die einfachtesten Dinge. Die gute Planung mit einheimischen Helfern und Fahrzeugen erleichterte uns die Arbeit.
Ein besonderer Augenblick für mich war das kleine blonde Mädchen in einem Kindergarten. Ich drückte ihr ein rotes Päckchen in die Hand.
Vor lauter Freude ein Päckchen bekommen zu haben hat sie den Inhalt erst mal auf dem Boden verstreut. Hastig war es wieder eingepackt und ganz fest an den Körper
gedrückt, damit man es ihr bloß nicht mehr wegnimmt. Als wir den Kindergarten verlassen wollten, kam das Mädchen mit einem Kussmund auf mich zu, ich bückte mich und hatte einen Schmatz auf der Wange.


An einem Nachmittag verteilten wir Päckchen auf dem Land an einzelne Familien. Kleine  Hütten mit Holzofen, der wärmt und auf dem gleichzeitig gekocht wird, kein fließend Wasser, keine sanitären Anlagen, altes Mobiliar. Die Betroffenheit unter uns war zu spüren.
Mittwochabend war die Weihnachtsfeier in Kinderheim der Caritas. Auch hier gab es leuchtende Kinderaugen, viele glückliche Kinder und glückliche Helfer. Die Mission WKP 13 war erfüllt.

Am Donnerstagmorgen wurden wir von den Schwestern und den Kindern mit Küsschen und Umarmungen sehr herzlich verabschiedet. Ein Moment, bei dem man feuchte Augen bekam. 
Vor ein paar Jahren lernte ich ein Kinderlied kennen, was den Konvoi beschreibt:
Viele kleine Leute  an vielen kleinen Orten,  die viele kleine Schritte tun,  können das Gesicht der Welt verändern…
Ich bin jedes Jahr aufs Neue tiefbeindruckt, was „viele kleine Leute „ hier auf die Beine stellen, um diese Woche zu ermöglichen…..um ein Strahlen  in die Kinderaugen zu zaubern. Es ist ein tolles Gefühl seinen kleinen Teil dazu beizutragen.

 

Monika Dambietz
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11.12.2013

Eva Bühler/ Rumänien: "...es war einfach nur toll und schön."

Mit 35 Fahrzeugen sind wir am Samstag, 30.11.2013 gegen 11.00 Uhr in Hanau gestartet. Die Fahrt nach Rumänien war wie immer gut organisiert. Alle haben sich schon auf die Pause in Passau gefreut. Dort wurden wir wie bereits in den vergangenen Jahren von RT und LC Passau mit Suppe und anderem köstlich versorgt. Am Sonntagmorgen sind wir in Arad / Rumänien angekommen. Dort hat sich der Konvoi geteilt und die einzelnen Gruppen sind zu ihren Zielen gefahren.

Dieses Jahr war ich in Miercurea Ciuc eingesetzt. Dort war ich bereits schon 2011. Pünktlich um 0.05 Uhr sind wir am Montag 02.12.2013 angekommen. Nach einer Mütze schlaf und einem Frühstück haben wir begonnen die Lkws zu entladen. Wir waren zu 8 und hatten 3 Lkws dabei. Die Lkws waren sowohl mit Sachspenden als auch mit Weihnachtspäckchen gefüllt. Dank vieler fleißiger Hände der Caritas vor Ort, hatten wir den ersten Lkw schnell gelehrt, den ersten Sprinter gefüllt und Marco und ich konnten gleich die ersten Schulen anfahren.

In den nächsten drei Tagen haben wir unsere "Verteilerteams" immer wieder neu gemischt. Wir waren in den unterschiedlichsten Einrichtungen: Schulen, Kindergärten, Kinderheime, Einrichtungen für Behinderte (Autistische Jugendliche), eine Einrichtung für die Frühförderung behinderter Kinder. Wir haben auch bedürftige Familien in ihrem zu Hause aufgesucht. Wir wurden überall mit offenen Armen erwartet und die Freude und Herzlichkeit der Menschen war einfach überwältigend. Aufgrund der tollen Organisation der Caritas-Mitarbeiter hatten wir auch immer genügend Zeit in den einzelnen Einrichtungen. Den Erziehern / Lehrern / "Prinzipals" war es auch immer ein Anliegen uns zu zeigen, was sie alles tun, damit die Kinder eine gute Bildung bzw. Förderung bekommen. Mit Händen, Füßen und unseren Dolmetschern haben wir sehr interessante Unterhaltungen geführt.

Und das wichtigste für uns war natürlich die Freude der Kinder, beim Erhalt und beim anschließenden Öffnen ihrer Päckchen. Dieses Jahr haben wir sehr viele selbstgemalte Bilder von den Kindern bekommen. In einer Einrichtung hat ein Junge sogar eine kleines "Danke schön" auf deutsch auf die Rückseite seines Bildes geschrieben und vorgelesen. Wir haben "Oh Tannenbaum" und andere Weihnachtslieder auf Ungarisch, Englisch oder Deutsch zu hören bekommen. Die Kinder ließen es sich nicht nehmen uns diese Freude zu machen. Natürlich darf man nicht vergessen, dass wir im Anschluss immer bewirtet wurden (Baumkuchen - Spezialität der dortigen Gegend, Kaffee und den einen oder anderen Schnaps).

Ich bin jedes Jahr immer wieder aufs neueste berührt, wie sehr sich die Kinder über unsere Geschenke freuen. Von den Erziehern erfahren wir in der Regel näheres über die Hintergründe der Kinder. Die meisten Kinder kommen aus sehr armen Verhältnissen, zerrütteten Familien und haben ihr "Päckchen" zu tragen.

Es gibt so viel über diese Woche zu berichten und zu erzählen - dass wird zu viel zum Schreiben.
Zum Schluss sei noch gesagt, dass ich wieder voller Elan von meiner Reise zurückgekommen bin und mich mit vielen Mitreisenden für den nächsten Konvoi 2014 verabredet habe.

Liebe Grüße, Eva
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11.12.2013

Der Start in Hanau aus einer neuen Perspektive!



Dank an Daniel Schrod für die tollen Bilder!! weiter lesen ...
10.12.2013

Alex Heinelt: „Grund zur Hoffnung“

Ich bin vom Konvoi mit einem Schatz an Erinnerungen an erlebte Menschlichkeit und Freude zurückgekommen, der Advent für mich wahrhaftig wahr werden lässt.

Das Gemeinschaftsgefühl im Moldawien-Team bestand vom ersten Treffen in Hanau an, obwohl ich kein Tabler bin (Rotary ist nur ein Indiz für Eignung J). Die Busreise bot Raum zum langsamen und intensiven gegenseitigen Kennenlernen -  eine Chance, die sich in unserer schnellen Zeit nur noch selten ergibt. Es war ein echter Genuss, die Motivation und Lebensphilosophien der Mitreisenden zu erfahren, die eine Woche ihrer Freizeit geben, um Kindern eine Freude zu machen.
Es war eine Reise in ein, mir oft nur aus Erzählungen und teilweise noch Kindheitstagen bekanntes, lange vergangen geglaubtes Leben.
Regale voller Einmachgläser mit Gemüse und Obst, um über den Winter zu kommen - selbstgemachter Wein und Cognac - Häuser, in denen nur ein Raum mit einem Ofen geheizt wird und es teilweise keinen Strom gibt - Straßen ohne Belag und Menschen in tiefer Armut. Moldawien, ein Land in dem ein Drittel der Bevölkerung im Ausland arbeitet, um die Familie zu ernähren und ca. 25% des Bruttosozialproduktes erwirtschaftet. Gleichzeitig die Fruchtbarkeit der Schwarzerde-Böden, die simultane Nutzung rumänischer und russischer Sprache als Beleg der Gemeinsamkeit. Beeindruckt hat mich die spontane und herzlichste Gastfreundschaft der Moldawier, die mir das Gefühl eines Familientreffens gab, bei dem ich der unerwartet zu Besuch kommende weit entfernt lebende Verwandte war. In den Familien gab es einen Reichtum an Liebe und Emotionalität, den ich mir auch in Deutschland wünschen würde.


Die Freude der Kinder über die Päckchen war überwältigend. Besonders die Erlebnisse in den Behinderteneinrichtungen, wo ich bei Auspacken helfen konnte und in den Familien, die Christina und ich in ihrer Wohnung beschenken konnten, haben tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Die Scheu der Kinder die Päckchen auszupacken und das teilweise ungläubige Staunen angesichts der Inhalte der bunten Geschenke zeigte mir, wie selten solche Ereignisse in ihrem Leben sind. Die Erkenntnis, dass andere Kinder geschenkt haben und wir von weit her nur ihres wegen gekommen sind, machte nach meinem Empfinden die reine materielle Gabe zweitrangig.
Ich danke allen Spendern, den Helfern in Deutschland und Moldawien und insbesondere den moldawischen Rotariern für ihre gezeigtes Engagement und Hilfe, die den Konvoi in Moldawien erneut Realität werden ließen. Dank gilt auch Botschafter Meyer für seine Unterstützung unserer Aktion und die Erläuterung der moldawischen Realität.

Mir klingt noch im Ohr nach, wie Irina, die Frau meines rotarischen Freundes Radu, sagte, dass der Konvoi „Grund zur Hoffnung für die Menschen“ sei – was kann es schöneres geben, als ein solcher Botschafter sein zu dürfen?
Ich glaube neue Freunde gefunden zu haben und freue mich auf die Vorbereitungen für den nächsten Konvoi nach Moldawien und das Wiedersehen im nächsten Jahr.

Frohe Weihnachten, Alexander
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10.12.2013

Christina Guckes: „Menschen für Menschen“ oder „Grenzen sind überwunden“

Danke.

Danke an Peter und Tommy für die hervorragende Organisation und die Zusammenstellung der Mitfahrer. Ihr wart immer und überall präsent, habt die richtigen Worte und Taten gefunden und stets die Kunst der Diplomatie beherrscht, habt im Vorfeld und während der Fahrt vieles organisiert und bewerkstelligt. Weiter so.
Danke an die vielen Kinder und deren Helfer in Deutschland, dass so viele Päckchen liebe- und sinnvoll zusammengestellt und wunderschön verpackt wurden. Danke an Alle, die unseren LKW mit 5000 Päckchen beladen haben. Danke an Round Table Hanau für die Verpflegung vor der Abfahrt. Die Kürbissuppe war lecker. Danke an Round Table Passau für die wohlschmeckende Gulaschsuppe und die hervorragenden selbst gebackenen Kuchen. Danke auch für das Überraschungspäckchen mit dem Keks, den Erdnüssen, dem Marzipan, dem Kugelschreiber und der Konvoi-Ansichtskarte. Danke an die Konvoi-Leitung, dass wir ab Passau separat weiter fahren durften.

Danke an Peter K., dass Du Deinen Bus unentgeltlich für mehr als 5000 km zur Verfügung gestellt hast, selbst gefahren bist und Andere hast fahren lassen. Zusätzlich hast Du noch die Getränke spendiert. Danke, dass Du Dich nie aus der Ruhe hast bringen lassen, wenn zum Beispiel das Navigationssystem uns mal wieder auf eine „weiße“ Straße geschickt hat, was dann nichts anderes war als ein breiter unbefestigter Feldweg, der immer schmaler wurde, so dass die Äste der am Wegesrand stehenden Bäume Deinen schönen Bus zerkratzt haben. Aber für die gute Sache, den Kindern eine Freude zu machen, war Dir nichts zu schade.
Danke an unsere zusätzlichen Busfahrer Tommy und Tobias. Auch bei Euch habe ich mich immer gut aufgehoben und sicher gefühlt, habe selig geschlafen oder mich gut unterhalten, während Ihr Meisterleistungen der Fahrkunst vollbracht habt. 40 Stunden Fahrt von Hanau nach Chisinau und auch die Fahrten innerhalb der Republik Moldau vergingen wie im Fluge.

Danke an unsere LKW-Fahrer Klaus, Ingo, Matthias und Nils. Souverän habt Ihr den LKW gelenkt, ständig mit angepackt, Päckchen verteilt, immer ein gutes Wort auf den Lippen gehabt. Ein besonderer Dank geht an Klaus und Nils dafür, dass Ihr stundenlang geduldig ohne zu murren im Nirgendwo im Dunkeln auf uns gewartet habt, während wir in einem Kindergarten und bei Familien zu Hause Päckchen verteilen durften und glänzende Kinderaugen und dankbare Erzieher und Eltern vor uns hatten. Danke an Ingo und Nils, dass ich Euch auf der Rückfahrt durch Ungarn und Österreich im LKW begleiten durfte. Danke an Klaus, dass Du uns mit nach Kalbach genommen hast.
Danke an die Mercedes Niederlassung Frankfurt/ Offenbach, dass uns dieser komfortable LKW zur Verfügung gestellt wurde. Besonders beeindruckt hat mich der Spurrillenassistent, der gepiept hat, wenn – ohne zu blinken – der Fahrstreifen überquert wurde; sowie der Abstandhalter zum vorderen Fahrzeug.

Danke an Tobias bei unserem gemeinsamen Kampf gegen Windmühlen, den Bus sauber zu halten. Danke an Dich und Ben für die Reinigung der Bustoilette.
Danke an Pavel. Du warst immer zur Stelle, wenn Du gebraucht wurdest, sei es zum Übersetzen oder zum Päckchen verteilen. Danke, dass Du immer darauf bedacht warst, die richtigen Päckchen sortiert nach Alter und Geschlecht zu verteilen. Danke für Deine Hartnäckigkeit in dem Hörbehinderteninternat, einem Jungen ein anderes Päckchen zu bringen, weil vor diesem eines lag mit rosa Schminktäschchen und weiteren Sachen für Mädchen. Danke, dass Du auch dafür gesorgt hast, dass noch weitere Päckchen in eine Gemeinde am Stadtrand von Chisinau gebracht werden konnten, nachdem zuerst die falschen Päckchen (Geschlecht + Alter) im Gepäck waren.

Danke an Claudia, dass Du Tommy immer und überall unterstützt. Danke für das Zählen der vielen Päckchen, danke für die Zubereitung der leckeren Brote unterwegs im Bus. Danke für Dein Lächeln.
Danke an Doris, dass Du im Zeitalter von Navigationssystemen eine Straßenkarte für Rumänien und Moldawien mitgebracht hast. Ohne Dich und Deine Karte hätten wir manches Mal nicht den richtigen Weg gefunden, da das Navigationssystem scheinbar immer die weißen Straßen bevorzugt hat, die für Bus und LKW äußerst ungeeignet waren. Danke, dass Du sowohl LKW-, als auch Busfahrer während der langen Fahrten unterhalten hast. Danke für das Zusammenstellen der Fotos und die Verteilung.

Danke an Heike für das Navigieren, das Funken und natürlich die Klärung der Zollformalitäten. Durch Dich, Dein Wissen und Dein Verhandlungsgeschick haben wir bestimmt einige Stunden an den Grenzen und am Zoll eingespart.
Danke an Michael für die ärztliche Betreuung, die wir Gott sei Dank nur einmal kurz in Anspruch genommen haben. Danke für Deine Geschichten, die Du erzählt hast. Danke, dass Du immer mit angepackt hast und danke für die leckeren Schokobonbons. Danke für das stille Tischgebet vor dem Frühstück in dem Restaurant in Ungarn während der Heimfahrt.

Danke an Ben, Bernd und Tobias für die mentale Unterstützung in allen Lebenslagen. Danke für die guten Geschichten und Ideen und das gemeinsame Lachen.
Bernd, danke für die wunderschönen gelungenen Fotos, nicht nur aus Moldau.

Danke an Alex, dass Du mir ermöglicht hast, den Konvoi nach Moldau zu begleiten und für alles andere.
Danke dem Rotary Club Moldova Chisinau Centru , District 2241 für die Organisation und Unterstützung vor Ort, sei es durch Begleitung, zur Verfügungstellung von Autos und oder Fahrern, durch Übersetzen, Lächeln, gemeinsames Essen und Teilnahme am Clubmeeting. Danke an Adrian und Radu und deren Familien für alles, was sie für uns getan haben. Danke den Fahrern vor Ort, die viele Päckchen in ihre Autos geladen haben, um diese an die Kinder zu verteilen.

Danke den Erzieherinnen und Lehrerinnen, dass sie immer für die Kinder da sind.
Danke dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Chisinau, Herrn Matthias Meyer für seine Unterstützung. Danke für die gemeinsame Busfahrt nach Gagauisien, die offenen informativen Worte zur Lage der Menschen in der Republik Moldau. Danke auch der selbstbewussten Übersetzerin aus der Botschaft für ihr souveränes Handeln.

Danke an Herrn Mihail Formuzal (Governor of the Autonomous Territorial Unit Gagauzia), dass er uns empfangen und mit uns gesprochen hat. Danke für die Organisation der Verteilung der Weihnachtspäckchen in Gagausien.
Danke dem Fernsehen der Republik Moldau, das über unsere Aktion in den Abendnachrichten mit einem Filmbeitrag berichtet hat. Das führte unter anderem dazu, dass ein Zollbeamter an der Grenze Republik Moldau / Rumänien sich bei uns bedankt hat, dass wir Päckchen verteilen.

Danke an Alle, die zum Gelingen des Weihnachtspäckchenkonvois beigetragen haben und hier nicht gesondert erwähnt wurden. Schön, dass es Euch gibt.
Was mich besonders beeindruckt hat, war die Bescheidenheit der Kinder, Eltern und Betreuer, ihre Zurückhaltung, ihr geduldiges Warten, ihre stille Freude.

Für die Kinder der Krebsstation eines Krankenhauses in Chisinau bete ich, dass sie gesund werden. Hier waren unsere Päckchen eine kleine Ablenkung während ihres Leidensweges. Gut, dass es uns ermöglicht wurde, diese Kinder zu besuchen.
Einmal waren wir im Haus einer Familie in Singerei, die einen behinderten Sohn hat. Als Dank dafür, dass wir Geschenke vorbei gebracht hatten, gab uns die Frau ein selbst gebackenes Hefebrot in Form eines Kranzes. Ich wollte erst ablehnen, doch ich merkte, wie wichtig es ihr war, etwas zurück zu geben. Da wir bereits den ganzen Tag unterwegs waren, nahm ich dankbar an. Seit Kindertagen hat kein Brot mehr so gut geschmeckt.

In einem Kindergarten in Singerei musste ich die Toilette aufsuchen. Es war alles sehr sauber. Im Vorraum zur Toilette hingen in Reih und Glied am Haken bestimmt 20 Handtücher. Den Anblick dieser Handtücher werde ich nie vergessen. Sie waren so grau, verschlissen und kratzig, dass sie hier niemand als Putzlumpen verwenden würde. Wie habe ich mich gefreut, als ich dann später in dem ein oder anderen von beschenkten Kindern ausgepackten Päckchen auch ein schönes neues Handtuch entdeckt habe. Im nächsten Jahr sollten wir zusätzlich zu den Päckchen Handtücher mitnehmen, die wir dann entweder direkt den Kindern geben oder der jeweiligen Leitung der Einrichtung. Aus meinem Familien- und Freundeskreis wurden mir bereits einige Handtücher zugesagt.
Ich bin unendlich dankbar, dass ich den Konvoi unterstützen und so viele freundliche Menschen kennen lernen durfte. Gern bin ich im nächsten Jahr wieder dabei.

Dieses Sprichwort der Xhosa (Tansania, Südafrika, Botswana und Lesotho), das mir als Teenager zum ersten Mal begegnete, trifft für mich den Kern des Weihnachtspäckchenkonvois:
"Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern."

Fröhliche und gesegnete Weihnachten - es grüßt Euch herzlich Christina
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10.12.2013

Doris Sude- Winkelmann: "In meinem Herzen...."

Als ich am Samstag morgen wieder meine Haustür aufschloss und mir meine Tochter in die Arme schoss, durchströmte mich eine tiefe Dankbarkeit in einem Land wie unserem Leben zu dürfen.

Genau wie im letzten Jahr haben mir die vielen Erlebnisse der Reise nach Moldawien gezeigt, dass es nicht selbstverständlich ist, so privilegiert zu leben. Was mich diesmal zutiefst berührt und beeindruckt hat, war der Zusammenhalt mit dem die Menschen in Moldawien ihren Alltag bewältigen.
Speziel in Gagausien, ein sehr armer Landstrich Moldawiens, ist mir das aufgefallen.
Da ist die Frau, die das kranke Kind der allein erziehenden Mutter hütet, damit diese etwas Geld verdienen kann.
Dann die drei Jungs, die über Tag bei dem Nachbarn verweilen dürfen, damit sie es warm haben, da es in ihrem Haus kein Holz zum Heizen gibt.
Und die alte Frau, die uns verzweifelt bittet in das Nachbarhaus zu kommen, da dort eine andere alte Frau liegt der es nicht gut geht.
Es ist beruhigend zu wissen, dass sich die Menschen dort gegenseitig helfen und aufeinander achten.

Um so schöner ist das Gefühl etwas Freude zu verschenken! Als wir auf unserem Rückweg einer kleinen Kinderschar spontan ein paar Geschenke gaben, waren diese außer Rand und Band. Ich habe noch nie in meinem Leben Kinder gesehen, die sich so sehr freuen.
Aber auch in den verschiedenen Einrichtungen (Schulen, Heime, Kindergärten, Familien) waren wir immer herzlich willkommen. Die Kinder sagten Gedichte auf oder sangen Lieder und nicht selten bekamen wir kleine, selbstgebastelte Geschenke. Ein kleiner, aus Papier gebastelter Tannenbaum steht jetzt in meinem Wohnzimmerregal. Er stammt aus einem Behindertenheim. Jedes mal wenn ich ihn sehe, freue ich mich darüber.

Die lange, anstrengende Fahrt ist schnell vergessen wenn man angekommen ist. Die Lebensumstände der Kinder ist teilweise so schlecht, dass ich sofort wußte, warum wir dort sind.Oftmals gibt es nur Brunnen am Straßenrand, von sanitären Anlagen ganz zu schweigen. In den Schulen fehlt es an heilen Stühlen und vernünftigen Tischen.In den Schlafräumen stehen meistens recht klapprige Etagenbetten aus Gitterstäben. Und so weiter...!

Also noch tausend andere Gründe den Menschen dort zu helfen.

Um so schöner war es zu sehen, mit wieviel Liebe und Sorgfalt die Päckchen gepackt waren. Manchen Kindern war es erlaubt (Weihnachten wird in Moldawien nicht gefeiert und Geschenke gibt es erst an Sylvester) ihre Geschenke zu öffnen. Die Freude war groß. Danke an alle Eltern und Kinder die diese gepackt haben.
Unsere noch zusätzlichen Tüten mit Stofftieren, Lebensmitteln, Süßigkeiten, Mützen, Handschuhen, Schals usw. waren auch gern genommen und es war schön zu sehen, wie die Kinder gleich das Kuscheltier an sich drückten und die Mützen auf den Kopf setzten.

In einem Heim mit behinderten Kindern waren es ein paar Luftballons die dafür sorgten das der Spaß riesig war. So einfache Dinge, die so viel bewegen.

Zu guter letzt geht mein Dank an Peter und Tommy für die tolle Organisation. An unsere Fahrer, die uns heil und sicher hin und zurück gebracht haben und an das tolle Team. Ich bin froh Euch kennen gelernt zu haben und würde mich riesig freuen, Euch nächstes Jähr wieder sehen zu dürfen.

In meinem Herzen seid ihr angekommen.

In dem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihr wisst doch "nur noch 10 Minuten" :-) (Unser Lieblingsspruch, wenn es darum ging, wie lange es noch dauert)

Doris Sude-Winkelmann
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10.12.2013
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