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Stiftung Round Table Deutschland
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Konvoi Blog

Odessakonvoi 10-2014; Eindrücke von Karsten Franzmeier

Seid nun mehr fast 2 Tagen bin ich wieder zu Hause.
So ist das Schlafdefizit nun wieder ausgeglichen und die Eindrücke können sacken.

Am Anfang die Anreise nach Rendsburg.
Freude über das Wiedersehen bekannter Gesichter und das Kennenlernen neuer Teilnehmer.
Am Abend dann der Empfang des RT 68. Sehr nett; ich hatte keinen Augenblick den Eindruck ein Fremder zu sein.

Am nächsten morgen dann die letzte Dusche für die nächsten 2 Tage und Frühstücken und ab zu den LKW's.
Auch hier lauerte schon ein Begrüßungskomitee. Die nötigsten Sachen vom Sprinter in die LKW's umgeladen und ab sollte es gehen.
Und auf einmal war sie da - wieder die Frage der Fragen in den letzten Wochen....
Bei der Verabschiedung durch den RTD Präsidenten erwähnte dieser kurz, dass seine Kinder ihm die Frage stellten, warum wir in ein Land fahren, wo doch Krieg ist.
Ich habe für mich eine kurze Begründung .....das Wohl der Kinder!- wenn wir ihnen ihr Leben etwas erträglicher machen können - dann lohnt sich auch die Reise.
Angesichts der Tatsache, dass das Kriegsgeschehen ca. 700 km östlich von Odessa stattfindet, schien es mir sicher genug zu sein.

Wer einmal die Kinder gesehen hat - und wie sie sich freuen, die ''Rotjacken'' zu sehen, - versteht, was ich meine.

Nun, ...die Reise an sich hatte keine besonderen Vorkommnisse.
Zwischen Ausreise Polen und ankommen in der Ukraine vergingen wie bereits 2011 ca. 7 Std., nur dass wir auf ukrainischer Seite nicht 5 Std. warten musssten, sondern schon nach 1,5 Std. durch waren.
Wohlgemerkt! - für ca.1000 Meter Wegstrecke.

Auch das Abstellen der Lkw in Odessa ging recht reibungslos von statten.
Die Begrüßung durch Andreas Hamburg - herzlich wie bereits bei der Verabschiedung 2011.
Die DELKU um Andreas vermittelt ein Stück heile Welt.
 
Dass Odessa auch schöne Seiten hat, ist wohl jedem klar.
Den Strand am Meer besuchten wir dann Sonntagnachmittag.
Abends dann - eingeladen zu vorzüglichen Essen von Andreas.....Danke nochmal an dieser Stelle.

Montag eine recht unkomplizierte Abwicklung der Zollformalitäten und Ausladen der Ladung unter Mithilfe von einigen Patienten des Krankenhauses. In genau diesem Krankenhaus waren wir dann am Abend zu Gast zu einem wirklich tollen Abendbrot mit Ukrainischen Spezialitäten.

Dienstag dann ins Kinderdorf nach Mikhailowka. Hier lag es mir besonders am Herzen zu sehen was aus ''dem Jungen'' geworden ist. 2011 gab es ein Jungen der kurz zuvor ''abgegeben'' worden ist. Uns ist seiner Zeit erklärt worden, dass er keine glückliche Herkunft hat. Saß nur in der Ecke konnte nicht Sprechen und auch nicht Laufen. Wenn er es schaffen würde sich anzuziehen und am Unterricht teilzunehmen, dürfe er bleiben. Meine Gefühle spielten Achterbahn als ich ihn sah. Keine Frage er hat noch einen langen weg vor sich, aber den Umständen entsprechend geht es ihm gut.
Das wir auch hier nicht um eine Stärkung herum kamen, war ja wohl klar.
Die Gastfreundschaft ist einfach riesig.

Die Abfahrt aus Mikhailowka war gleichzeitig auch der Beginn unserer Rückreise.
Mal abgesehen von der Tatsache, dass wir einen Rekord in Ausreise Ukraine - Einreise Polen geschafft haben (1,5 Sdt.), verlief auch dieses ohne größere Zwischenfälle.

Dass Damian uns dann am Dresdener Tor, mitten in der Nacht in Empfang nahm, hatte was.
Wir waren wieder da. Nach weiteren 5 Std. Sprinterfahrt bin auch ich dann wieder in Hille angekommen.

Es war mir eine Ehre mal wieder dabei gewesen zu sein.

Eine Menge toller Menschen können was bewegen.

Wenn es die Zeit ermöglicht, gerne wieder.
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11.10.2014

Odessakonvoi 10-2014; Eindrücke von Thomas Ostheim


Hallo zusammen,

mein Name ist Thomas Ostheim:   Ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Töchter im Alter von 10 und 14 Jahren. Ich bin Berufsausbilder für technische Berufe in der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt/Offenbach.

Ich wollte schon immer einmal mit Thomas Führer in die Ukraine fahren, doch das klappte nie wegen der Prüfungen unserer Auszubildenden im Dezember. Anfang September fragte Thomas Führer an, ob ich Lust hätte ab 02.10.15 – 09.10.15 mitzufahren. Krankenhausbetten, Krücken, Rollatoren, Krankenstühle……. müssten nach Odessa.

Mir ist das Herz stehen geblieben….. Jetzt,….Da ist doch Krieg! Da mussten erst noch ein paar Erkundigungen her. Auswärtige Amt und so. Aber hier wurde nur vor dem Osten gewarnt. Also noch mit der Frau gesprochen, aber hier waren auch keine Einwände.  Und  was mache ich mit meinen Eltern? Erst einmal verschweigen und die Kinder dazu angeregt nichts über Papas „Ausflug“ zu erzählen. ( Naja das Thema kam dann doch wärend meiner Abwesenheit auf. Meine Frau sagte zu meiner Mutter ich sei mit Freunden in den Osten gefahren. Noch nicht einmal gelogen. Die volle Wahrheit muss ich jetzt am Wochenende erzählen gehen.)

Am 02.10.15 ging für mich die Fahrt in Frankfurt Kalbach mit zwei Mitfahrerinnen und einem Mitfahrer mit einem Sprinter los. Weitere Stationen verliefen über Bielefeld, Porta Westfalica und Minden. Hier wurden weitere Mitfahrer mitgenommen. Unser Ziel war Rendsburg. Hier hat schon Thomas Führer mit vielen Helfern die zwei Sattelschlepper geladen. Wir waren durch den Round Table 68 in Rendsburg zu einem Abendessen eingeladen, und Tommy hielt einen Vortrag über den Weihnachtspäckchen Konvoi.
Es war schon beeindruckend: Mal auf die Schnelle 13 Leute zum Essen einladen, den Sprinter kurz entwenden und mit vollem Tank wieder hinstellen. Dank an die Tabler in Rendsburg!

Nach dem Frühstück war auf dem Gut Ahlmann in Sehestedt eine große Verabschiedung für uns. Toll: So viele Menschen haben uns verabschiedet…..und so herzlich! In Berlin wurde unser Konvoi noch einmal von Round Tablern gestoppt, die es sich nicht nehmen lassen wollten uns noch einmal mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen zu versorgen. Ich finde das war eine tolle Idee!!

Von hier aus verlief unsere Strecke nach Frankfurt/Oder und dann anscheinend endlos durch Polen. Bei der Stadtdurchfahrt von Warschau hatte ich das Glück den Blitz einer Roten Ampel  auf meine Netzhaut eingebrannt zu bekommen. Naja , auch für einen Hilfskonvoi gelten rote Ampeln. Bei der Morgendämmerung erreichten wir die EU- Außen Grenze. Auch die war laut Aussage derjenigen, die das schon einmal erleben durften, schnell überwunden.

Mir fiel auf, dass die Zoll- und Grenzbeamten sehr freundlich und entspannt waren. Und das hier soll ein Land sein in dem Krieg ist? Der Konvoi rollte auf Kiew zu. Auch hier zeigte sich nichts von Krieg.

Die Fahrt zog sich den ganzen Tag und die Nacht noch dahin. Die Straßen wurden eindeutig schlechter. Im Morgengrauen haben wir Odessa erreicht. Zeit nach zwei durchfahrenen Nächten eine schöne Pause mit deftigem Frühstück abzuhalten. Anschließend wurden die Lkw auf einem Zollgelände der Stadt abgestellt und wir konnten unsere Unterkunft in Odessa beziehen. Ein Gästehaus der DEKLU (Deutsch ev. Luth. Kirche der Ukraine) hat uns für zwei Nächte aufgenommen. Europäischer Standard und vor allen Dingen mit einer heißen Dusche. Das war ein Hochgenuss. Den Mittag verbrachten wir bei sommerlichen Temperaturen am Strand von Odessa. Das Schwarze Meer lud sogar den ein oder anderen zum Schwimmen ein.

Am Abend wurden wir vom Pfarrer Andreas Hamburg zu einem ukrainischen Essen eingeladen. Lecker und reichlich, aber auch alkoholisch.

Der nächste Tag war getrennt:  Eine Gruppe kümmerte sich um das entzollen und entladen der Sattelzüge. Die Andere konnten Odessa auf eigenen Wegen besichtigen. Wir bewegten uns frei und ohne ein Gefühl von Unsicherheit in der über 1 Millionen Stadt. Wir waren fasziniert von der Schönheit und alten Bausubstanz der Gebäude. Und immer noch nichts vom Krieg zu sehen.

Gegen Abend besuchten wir ein psychiatrisches Krankenhaus. Hier waren wir zu einem Rundgang und zum Abendessen eingeladen. Das Gelände der Klinik erstreckte sich über 16 ha (160.000qm) Fläche. Allerdings waren die Gebäude in einem sehr schlechten Zustand.
Das hat nichts mit Krankenhaus im europäischen Sinn zu tun. Wir durften uns die Kinderabteilung ansehen. Die Ausstattung der Abteilung war sehr fragwürdig. Betten, die sich in alle Richtungen bogen mit aufgeplatzten Brettern. Spielzeuge waren Mangelware. Aber dennoch wurden die Kinder gut betreut. Man tut alles was man kann. Auch hier ist Hilfe nötig.
Das Essen war hier von einem ganz anderen Charakter. Ich habe selten einen Tisch gesehen der so überfüllt mit Nahrungsmitteln war, wie dieser. Hier war wieder die Herzlichkeit des Landes zu spüren.

Am Abend konnten wir ein Feuerwerk am ca. 3 Kilometer entfernten Hafen vom Vorplatz der DEKLU Kirche beobachten. Nach einer Pause von ca. 5 Minuten startete ein Feuerwerk in der an der Kirche angrenzenden Straße mit lautem Knallen. Oh jeh, jetzt merkte ich wie sehr ich doch angespannt war. Der Schreck saß ganz tief.

Am nächsten Tag besuchten wir ein Kinderheim in Mikhilowka, ca. 120 km südwestlich von Odessa. Die Straßen, wenn man das Straßen nennen kann, waren abenteuerlich. Begleitet wurden wir hier von Vitalji,einem Sozialarbeiter der DEKLU , der in Deutschland studiert hat. Die Fahrt gab mir die Möglichkeit vieles gesehene oder nicht verstandene zu Hinterfragen. Thema waren Lebensumstände, Krieg und Flüchtlinge. Er berichtete von der persönlich angespannten politische Lage, wie geht es weiter. Stellt sich Europa zur Ukraine. 300.000 Flüchtlinge muss die Region Odessa aus den Kriegsgebieten versorgen. Diese sind in Kurstädten am Schwarzen Meer untergebracht.

Das Kinderheim in Mikhilowka ist ein Beispiel, wie mit wenig Geld und der Aufopferung des dortigen Personals alles geleistet werden kann. Für unter 10.000€ können 140 Kinder warm Ihren Tag verbringen. Die Schule ist für ukrainische Verhältnisse perfekt ausgestattet. Dennoch haben wir zwei Kinder gefunden, die mit einer Brille versorgt werden müssen. Man musste von Glück sprechen, wenn das Schulheft mit dem Stift getroffen wurde. Ich hoffe, dass die zwei Kinder können beim Weihnachtskonvoi mit passenden Brillen versorgt werden. Die Freude der Kinder war riesengroß.

Die Rückfahrt war nicht weniger lang, aber wir wurden von einem guten Gewissen getragen. Dennoch war die Erleichterung groß wieder in der EU zu sein.

Ich bedanke mich herzlich bei allen Mitfahrern und Fahrerinnen, den Menschen in Odessa und allen die den Konvoi ermöglicht haben mit Sach. -und Geldspenden.

Alles für die Kinder – sie benötigen unsere Hilfe!
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11.10.2014

Odessakonvoi 10-2014; Eindrücke von Marcel Rühl

Zusammen 5000 Km Lkw Fahrt und etwa 80 Stunden im Auto sitzen und schlafen: ich bin kaputt und fertig!!!!
Hut ab für Gastfreundschaft der Länder!
Zurück aus Odessa/ Ukraine. Die Tage für mich in Odessa und Moldawien mit dem ganzen Konvoi mit Tommy haben mich um einiges geprägt. Ich bin froh, dass wir die Möglichkeit hatten, eine Kleinigkeit dazu beizutragen deren die Welt  ein Stück weit besser zu machen mit zum Beispiel Kleidung, Schuhe, Malbücher, Kulis, Hefte zum Lernen, Kuscheltier usw..

Oder wie jetzt mit dem Konvoi: 2 LKW 40 TONNER geladen mit Gehhilfen, Rollstühlen, Rollatoren und Verbands Mittel , Versorgungsmaterialien.

Ich habe die Kinder kennengelernt die einfach nicht mehr von ihren Eltern abgeholt oder ausgesetzt worden sind. Wenn man in diesen Augen dessen Kinder und schaut ist zum einen eine sehr tiefe Trauer und Traurigkeit zu fühlen. Diese Kinder sind nicht nur verlassen . sondern sie haben nichts , wenn nicht diese Menschen in den Kliniken da wären und sich dafür einsetzen rund um die Uhr dazu sein. Es ist für sie eine Selbstverständlichkeit !!! , wie sie in Deutschland noch nie gesehen habe. (Dafür ein großes Danke )
Leider sind diese finanziellen Möglichkeiten, Kindern eine Freude zu machen oder zu versorgen, sehr gering . Man kann sich kaum vorstellen, so als Außenstehender, wenn man sieht, wie Kinderaugen leuchten und wie dankbar Menschen sein können wenn man ihnen hilft.
Für mich persönlich hat sich viel geändert. Ich sehe jetzt die Welt noch mal mit anderen Augen. Es ist schon seltsam, jetzt zuhause in einer Eckbadewanne zu liegen um sich zu waschen, zu pflegen und dieses hier gleichzeitig zu schreiben.
Man muss erst dahinter kommen was für einen wirklich wichtig ist.
Es ist nicht wichtig viele Menschen zu kennen. Es ist wichtig ein paar Richtige zu haben, die für einen da sind und begleiten.

Die dir sagen, dass DU WICHTIG FÜR SIE BIST UND SCHÖN, DASS ES DICH GIBT... und sie ZAUBERN dann auch ein Lächeln in dein Gesicht, was wir als Konvoi nach Odessa bei vielen beobachten konnten.

Ohne Liebe kann der Mensch nicht existieren und leider auch die materielle Seite wird allzu oft in den Vordergrund gestellt, weil wir als Gesellschaft meinen, man müsse es so verkörpern.
Auf jeden Fall werde ich immer einen Teil dazu beitragen die Welt ein kleines Stück freundlicher zu gestalten. Sei es in meiner Praxis den Menschen bei ihrem Schmerzen zu helfen oder kleine Kinder ein Lächelnin die Augen zu zaubern.

Ich bin sehr froh, dass ich dabei sein durfte!

Mein Dank gilt Tommy Führer und Andreas Hamburg, deren Engagement für den guten Zweck ein Vorbild sind.
Vielen Dank für das Essen und herzlichen Empfang des Round Table 68 Rendsburg, dei wir vor dem Start kennen lernen durften. Vielen vielen Dank an die Konvoiteilnehmer mit denen ich in Odessa gewesen bin und vor allen Dingen kennengelernt habe. Ich möchte euch alle nicht missen. Vielen Dank nochmal persönlich an Thomas Führer von mir.

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11.10.2014

Der Konvoi ist zurück und setzt ein gutes Zeichen für den Weihnachtspäckchenkonvoi 2014

Am Dienstag morgen machten wir uns auf in das Kinderdorf nach Mikhailowka.






Viktor Andreijewitsch begrüßte uns so herzlich, dass ich echt wieder das Gefühl hatte: Wir kommen nach Hause. Er informierte uns über die momentane Situation und die Verlegung der Kinder aus dem Osten in die Kinderdörfer des Südens. Mit dabei der Leiter eines Kindersorfes, das ca 190 km südlich Odessa liegt. Hier wurden bereits 47 Kinder aus dem Osten untergebracht.

Des Weiteren konnte ich Christina wieder einmal treffen. Christina lernte ich schon in 2010 kennen und bin froh, dass diese, jetzt doch schon junge Dame, ihren Weg geht und später weiter das Ziel zu einem Studium hat. Ich drücke ihr ganz fest die Daumen, dass sie hierzu auch die Möglichkeit bekommt.
Die Verabschiedung fiel uns allen schwer. Nach der Rückfahrt nach Odessa hatten wir viel Gesprächsstoff und jeder verarbeitete das Gesehene und Erlebte auf seine eigene Art und Weise.
 
In Odessa zurück, haben ich die letzten Zollformalitäten mit Tatjana (Rechtsanwältin und Mitarbeiterin im Städtischem Zentrum für humanitäre Hilfe, Information- und Wirtschaftsversorgung) abgewickelt. Ich muss nochmal erwähnen, dass diese Dame einen hervorragenden Job bei der Zollabwicklung gemacht hat und damit wesentlich zum positiven Gelingen beigetragen hat.
 
Um 17 Uhr waren wir dann an den Trucks und beluden unser Gepäck. Sprinter noch schnell betanken und auf ging es zur 2.260 km langen Heimreise.
 
Die Kaffeemaschine war für uns das, was der Tank beim LKW ist: Bloß nie leer werden, auch wenn wir den Kampf gegen die Straßenverhältnisse nicht immer gewonnen haben haha.
 
Auch auf dem Rückweg war die Abwicklung am Zoll unproblematisch, die Zöllner unglaublich nett und hilfsbereit. Als besonders empfinde ich es, dass sich auch die Zöllner bei uns für unsre Hilfe bedankt haben.
 
Noch etwas Polen (war für das Kaffeekochen auch nicht unbedingt förderlich ;-) und dann nach Deutschland rein. Das "Dresdner Tor" war unser Ziel. Hier wurden wir morgentlich schon von Damian begrüßt, den wir wirklich von Herzen und gerne über den Konvoiverlauf informiert haben.
Am Abend war dann wieder jeder gut zuhause angekommen.
 
Ich kann mich nur bei ALLEN Mitfahrern bedanken! Tolle Mensche und ein tolles Team. Zum Schluß aber noch:
 
Andreas Hamburg, Pastor in Odessa und unser langjähriger Freund postete auf FB:
"Mutige, Freude-machende, gesegnete Menschen in den roten Jacken. Danke Euch, meine lieben Freunde!"
 
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10.10.2014

Die Trucks sind ausgeladen!

Gestern Morgen, am 05.12. waren wir gegen 9 Uhr in Odessa angekommen.
Müde ja, müde nein, schlafen (nach nur 4 Std. Schlaf von Freitag bis Sonntag)ja, oder doch nicht?

Direkt am Anfang von Odessa trafen wir uns mit Anna Vladimirovna, der Chefin des Städtischem Zentrum für humanitäre Hilfe, Information- und Wirtschaftsversorgung. Anna zeigte uns den Abstellplatz für die 2 dicken LKW und wir konnten die Fahrzeuge beruhigt stehen lassen.
Dann nichts wie ab in die DELKU um alte Freunde zu treffen. Andreas Hamburg begrüßte uns herzlich und lud uns zu einer Messe ein, die unmittelbar nach unserem Eintreffen begann. Die Menschen in der Kirche konnten uns mit unseren roten Konvoijacken gar nicht so richtig einschätzen. wurden aber alsbald von Andreas ins rechte Licht gesetzt.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Erholung. Die gesamte Mannschaft konnte sich am Strand des schwarzen Meeres erholen. Der Ein oder Andere hat es sich dann doch nicht nehmen lassen und sprang ins kühle Nass. Abends wurden wir von Andreas zum Abendessen in ein ukrainisches Spezialitätenrestaurant eingeladen.

Der Montag morgen war dann wieder ganz im Zeichen des Konvoi. dem nächsten Schritt und der Start der Entzollung. Hatten wir in den Jahren zuvor noch mit extremen Problemen zu kämpfen, war diese Fahrt wieder eine Überraschung, aber eine unglaublich positive: Der Zoll hatte uns bereits gegen 11 Uhr  das GO zur Entladung gegeben und gegen 16 Uhr waren die Ladeflächen gekehrt.
Gegen 18 Uhr waren wir dann in der Klink für Psychiatrie, für die wir diesen Konvoi durchgeführt haben. Der Direktor Anatolii Voloshschuk begrüßte uns sehr herzlich und wir wurden zum Essen eingeladen. Es ist einfach nur schön zu sehen, was da alles auf den Tisch kommt. Natürlich haben wir auch Fragen zu der momentanen Situation gestellt und haben diese sehr offen erläutert bekommen. Später waren wir noch in der Kinderabteilung des Krankenhauses und wie immer haut es einen aus den Socken, ob der Armut der kranken Kinder. Ich denke, dass die Konvoiler jeder noch mal für sich einen Beitrag hierzu erfasst.

Morgen müssen wir noch einmal zur finalen Abstimmung einen Termin wahr nehmen. Bis dahin fahren wir noch einmal in das 120 km entfernte Kinderdorf nach Mikhailowka und werden da die Kinder und unseren Freund Viktor treffen. Alle sind schon gespannt, was es Neues zu berichten gibt.

 Morgen Abend geht es dann wieder auf die Rückreise nach Deutschland und am Donnerstag werden wir wieder in Deutschland sein.

YiOT, Tommy weiter lesen ...
06.10.2014

Der Konvoi rollt


Eben war es noch Dienstag, ich fuhr nach Hamburg um den Scania zu übernehmen. Peter Kinas, alter Konvoiler, und sein Kollege Denis Schulz haben zusätzlich noch den Auflieger aus Geesthacht gekoppelt und den Zug wieder nach Hamburg gebracht. Jungs, meinen Dank dafür.
Zur gleichen Zeit war Deert Rieve, Urkonvoigestein und Oldie von OT Heide, unterwegs in Hamburg und konnte nach 6 Stunden Wartezeit den Benz übernehmen. Deert teilte mir am Mittwoch, dem Ladetag auf dem Gut Ahlmann, mit, dass OT und RT Heide 250 € Spritkosten übernommen haben. Danke Jungs!

Geladen wurde dann am Mittwoch bis 16:00 Uhr. Des Abends überraschte dann RT 68 Rendsburg mit einer Charityveranstaltung. Wie die das nur machen? Woher wussten die 68èr denn, dass wir kommen? Grins. Nun ja, war dann doch nicht für uns, aber der Kabarettist war einfach nur klasse.
Der Donnerstag war dann für die Zollkontrolle reserviert und so konnten wir für die Reise entsprechend Einkaufen. Am Abend kamen dann die restlichen  Teilnehmer mit dem Sprinter. Ein gemeinsames Abendessen bei unserem Tablerfreund Andreas in seinem Hotel Hansen rundete den Tag ab, sowie die Info des Präsidenten, dass RT 68 uns den Abend sponsert. RT 68: Tolle Menschen, tolle Freunde und besondere Tabler!! Abgerundet wurde der Abend mit einem Vortrag zum Weihnachtspäckchenkonvoi und die Geschichte der Entstehung bis zum aktuellen Planungsstand.

Heute Morgen dann noch mal duschen (werde ich wohl bis zum Sonntag vermissen grins), frühstücken und ab zu den Trucks. Andreas hatte uns aus dem Hotel schon wieder einmal mit Brötchen und Kaffe überrascht. Zwischenzeitlich dann der Anruf unseres RTD-P: „Tommy, die LKW sehe ich, aber wo seit ihr?“ Haha, Sascha musste aber nicht lange alleine bleiben. Im Gut Ahlmann wurde wir dann herzlich verabschiedet und mit Gehupe und Winken ging es dann endlich auf die über 2.200 KM lange Reise.  
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03.10.2014

Ja ist es schon wieder Weihnachten???

Anfang Oktober 2014 fährt der nächste Konvoi nach Odessa!


Seitens der Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V. wurde uns für das Krankenhaus #1 in Odessa Sachspenden in Form von Krankenhausbetten, Schränken, Tischen, Stühlen und sonstigem Bedarf zur Verfügung gestellt.

Eigentlich sollten diese Sachspenden unseren www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de begleiten. Leider ist die Lagerkapazität in Rendsburg total erschöpft und Platz muss her. So haben wir uns entschlossen diese Fahrt bereits Anfang Oktober durchzuführen.

Ob der politischen Lage in der Ukraine können wir uns dann auch ein Bild vor Ort machen und spätestens Mitte Oktober "grünes Licht" für den Weihnachtspäckchenkonvoi geben.

So sieht der vorläufige Ablaufplan aus:

01.10.2014 – Eintreffen der 2 Sattelauflieger und Beladung der Spendenware (Abends  :                       Charityveranstaltung des Round Table Rendsburg)

02.10.2014 – In Augenscheinnahme der Sendung durch den zuständigen Zoll vor Ort und Eintreffen der restlichen Konvoi- und Mitfahrer.

03.10.2014 – Konvoistart in Rendsburg zw. 10.00 und 11.00 Uhr.

05.10.2014 – Ankunft in Odessa. LKWs auf dem Zollhof einstellen.
 
06.10.2014 – Entzollung und evtl. schon Entladung im KH # 1

07.10.2014 – Entladung (entweder im KH # 1, bei Nichtfreigabe Entladung im Zollhof/ Zwischenlager – Transport erfolgt dann über KH#1 )  Heimreise.

09.10.2014 – Ankunft in Deutschland und Rückabwicklung Transportmittel.

Was wird dringend benötigt:

1. Zwei 40 Tonner-Sattelauflieger, vorzugsweise einer als Koffer (keine Pritsche).
2. Einen 9- Sitzer Sprinter für die Fahrer und Helfer
3. Insgesamt 8 LKW- Fahrer und 4 Helfer mit Führerscheinklasse PKW, davon 1 Dolmetscher
4. Fleißige Verladehelfer in Rendsburg am Mittwoch dem 01. Oktober
5. Spenden, Spenden, und ...... Spenden auf das Konto:

Stiftung Round Table Deutschland
Commerzbank
IBAN: DE88 2128 0601 2565 00
BIC: DRESDEFF212
Bemerkung: "Konvoi"
(Bitte den Namen und komplette Anschrift für die Spendenquittung nicht vergessen! Bis zu 200,-€ reicht dem Finanzamt eine Kopie des eigenen Kontoauszuges, zusammen mit unserem Freistellungsbescheid, download unter: www.rtd-stiftung.de )
 


@Alle, die Mitfahren wollen oder Fahrzeuge stellen können: Bitte kontaktiert mich über thomas.fuehrer(at)profiautopflege.com

Die Route von Rendsburg nach Odessa 2.169 km:
























Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmal erwähnen, dass zur Zeit in der Ukraine Krieg herrscht. Sicherlich ist die Auseinandersetzung von Kiev aus gesehen immer noch 700 km Richtung Osten entfernt, aber ich muss er erwähnt haben. Die momentane Situation in der restlichen Ukraine ist als Ruhig zu bewerten. Umso wichtiger ist es, dass wir einen "Vorlauf" für den Weihnachtskonvoi starten und unseren Freunden in der Ukraine zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben.

Ich freue mich schon auf Eure Hilfe!!

Wir Tabler (RT & OT) können so viel bewegen und das macht mich immer wieder Stolz, ein kleiner Teil solch eines großartigen Freundeskreises zu sein.

YiT, YioT

Euer

Tommy Führer
OT 74 Hanau



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27.08.2014

Der neue Konvoifilm ist einfach nur toll!

Der Film zeigt sehr eindrucksvoll den Weg der Päckchen. Angefangen von den Kindern in Deutschland zum Versand, über die gesamte Logistik hinweg bis hin zu den Kindern in Rumänien, Ukraine und Moldawien, die sich über die Geschenke ganz dolle freuen:


 
Bitte nutzt diesen Film für Eure Präsentationen an Schulen und Kindergärten. 
 
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25.06.2014

KONVOI 2014

Vom 29. November bis zum 06.12.2014 rollt er wieder:

Der Weihnachtspäckchenkonvoi 2014

Bereits jetzt ist die Anmeldung über das KIS (anklicken) möglich.

Gesucht werden wieder 40 Tonner, Reisebusse und natürlich die Fahrer dazu.
Also ran!!

Auch die benötigten Flyer und Plakate zur Bewrbung der Aktion an Schulen und Kindergärten sind jetzt zu bestellen unter: Bestellformular Infomaterial (anklicken)

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19.06.2014

TV- Beitrag mit Andreas Hamburg

Andreas Hamburg, Pastor aus Odessa und unser Freund und Helfer für alle die Serviceaktivitäten in der Ukraine ist in einem Beitrag des ZDF (ML) zu sehen.

Danke Andreas, dass Du die Ruhe ausstahlst, die wir so an Dir schätzen!

Wir hoffen nach wie vor, dass wir den Weihnachtspäckchenkonvoi in 2014 auch wieder zu den Kindern in der Ukraine führen dürfen/ können.

Hier der Link zu dem Beitrag (bitte anklicken):

Link zum ZDF- Beitrag. weiter lesen ...
11.05.2014

Dankesbriefe aus Rumänien:

14.01.2014

Der Bericht der FAZ beschreibt die Situation in Gagausien:

Der Reporter der FAZ hat die Sitaution sehr gut beschrieben.

FAZ- Bericht zu Moldawien/ Gagausien vom 23.12.2013
(Link anklicken) weiter lesen ...
14.01.2014

Vielen Dank .....

Vielen Dank an die 66.000 Kinder in Deutschland, die die Geschenke mit Liebe gepackt haben.
Vielen Dank an die 66.000 Kinder in Rumänien und Moldawien für das Lächeln der Freude!
Vielen Dank an die Sponsoren, ohne deren Hilfe der Konvoi nicht möglich wäre.

Vielen Dank an alle Freunde von Round-Table, Ladies-Circle, Old Tablers uns alle anderen Serviceclubs. Ohne Eure Bereitschaft den Konvoi zu organisieren, tausende Weihnachtspäckchen in ganz Deutschland zu sammeln, eine Woche Urlaub für diese gute Sache zu investieren, Eure Herzlichkeit und Tränen in den Augen bei der Übergabe der Päckchen an die Kinder,
würde es den Weihnachtspäckchenkonvoi nicht geben!

YiOT,
Tommy Führer, OT 74 Hanau weiter lesen ...
22.12.2013

Der 4. Advent und der 3. TV- Beitrag im ZDF:

Auch von hier aus nochmal vielen Dank an Christoph Gocke vom ZDF für diese tollen Erinnerungen!
---> und hier der Link zu dem Film.
(Link bitte anklicken)
weiter lesen ...
22.12.2013

Der Konvoi in der internen Berichterstattung der Evonik:

Schon zum 4. Mal durften wir den Konvoi vom Gelände der Evonik in Hanau aus starten,
Danke an das tolle Team der Evonik!

Bericht in der Evonik 2013   (Link bitte anklicken) weiter lesen ...
21.12.2013

Toller TV- Beitrag zum Konvoi 2013 in der regionalen Filstalwelle:

21.12.2013

Konvoi in der Drehscheibe des ZDF (18.12.2013)

Link zum TV- Beitrag

(Bitte Link anklicken) weiter lesen ...
19.12.2013

Mihaela/ Rumänien : 5000 mit Freude geschmückte Seelen

Dieser Artikel von Mihaela verfasst und von Sorana übersetzt hat uns heute erreicht......
 

Wunder gibt es nur wenn die Menschen diese ins Leben rufen. Somit ist es der Caritas Diözese Iaşi zusammen mit der Round Table & Lady Circle Stiftung aus Deutschland gelungen in nur drei Tagen Wunder zu machen. Sie haben über 5000 Weihnachtspäckchen an Kinder verteilt, für die Weihnachten und die kommenden Feiertage ohne uns ganz normale Kalendertage gewesen wären.

An das kalte Fenster geklebte Blicke warteten auf ein Weihnachtswunder; Hoffnungen, die sich in der Ferne verlieren, haben unsere Heinzelmännchen begrüßt und haben uns in weltvergessene Gegenden gebracht, wo die Kinder noch an den Weihnachtsmann glauben. Die Ankunft des bunten Konvois mit Geschenken von den Kindern aus Deutschland war wie Schneeflocken am Heiligen Abend.
Voller Freude haben alle Kinder, die von dem magischen Stab der Heinzelmännchen berührt wurden, die Regenbogenfarben in denen die Geschenke verpackt waren und so eine weite Reise gemacht haben, angeblickt. Nachdem sie die Geschenke wie wertvolle Nippfiguren angeblickt haben, haben sie sich kaum getraut diese zu öffnen, da noch nicht Weihnachten ist! Doch neugierig haben sie die Geschenke trotzdem geöffnet um zu sehen was diese verbergen. Das Wunder war aber nicht der Inhalt der Geschenke, sondern was diese Geschenke in die Seelen der Kinder und in unsere eigenen Seelen gezaubert haben, in dem Beben aus Dankbarkeit, Überraschung, Freude, Freudenschreie, Spielautos, Puppen, Spielsachen, Kleidung, Süßigkeiten.
Über uns hat sich Ruhe ausgebreitet, jene Ruhe die nur vom Gefühl einer gut getanen Wohltat hervorgerufen werden kann. Die guten Taten können in kleinen Gesten zusammengezählt werden doch ist ihr Echo grenzenlos. Das haben wir auch hinter und zurückgelassen: ein grenzenloses Echo der Freude das die ganze Müdigkeit, den Stress und die lange Fahrt zu den Menschen die auf uns gewartet haben, aufgehoben hat.
Und über lange Wege sprechend, haben uns die Räder der mit hunderten von Päckchen gefüllt mit Weihnachtsstimmung beladenen Fahrzeuge, nach Roman in die Sonderschule, nach Buruieneşti in das Don Bosco Zentrum, in die Tagesstätten nach Sagna und Adjudeni, in das Waisenhaus von Butea und die Schule in Scheia, nach Galaţi in die Dörfer die nicht vor langer Zeit überschwemmt waren: Măcișeni, Cuca und Costachi Negri, in die Stätte für behinderte Kinder nach Bârlad, gebracht, Orte an denen wir wirkliche Engel auf Erden entdeckt haben, in den weltvergessenen Dörfern Săveni, Gropnița doch auch in Dörfer die nahe an der modernen Zivilisation sind, doch trotzdem so weit entfernt: Popricani, Sinești. Wir waren auch in dem bekannten Viertel in Iaşi, Dallas, wo wir uns mit einer schwer sich vorzustellenden Wirklichkeit auseinandergesetzt haben, und welches nur zwei Schritte von der Zivilisation entfernt sind.

Wir haben 5000 glückliche Seelen zurückgelassen, deren Freude unsere Herzen zu Himmel gehoben haben. Wir haben Kinder ohne Hoffnung gesehen, die jedoch durch unser Kommen wieder an Wunder glauben, wir haben Plätze gesehen in denen du dir nicht wünscht auch nur eine Sekunde zu verweilen und an denen manche ein Leben lang bleiben.

Wir bedanken uns bei den Mitgliedern der Round Table & Lady Circle Stiftung, dass sie uns gewählt haben um diese Reise durch vom Alltag, den Sorgen und Nöten gequälte Herzen und durch von allen vergessenen Welten zusammen zu machen. Für einige Stunden haben wir Licht in die Dunkelheit gebracht, die das Leben unschuldiger Kinder umhüllt. Wir bedanken uns bei allen die uns Nahe waren und die uns durch dieses Abenteuer mit Freude und Tannengeruch begleitet haben

 Mit der Freude der 5000 Kinder in der Seele....

Round Table & Lady Circle Stiftung
Caritas - Diözese Iași.

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17.12.2013

Tour-Status von 17.12.2013 um 15:44 Uhr

Dieser wunderschöne Artikel von Mihaela geschriebenund von Sorana für uns übersetzt, zeigt wieder einmal was der Konvoi für diese Kinder bedeutet......
5000 mit Freude geschmückte Seelen



Wunder gibt es nur wenn die Menschen diese ins Leben rufen. Somit ist es der Caritas Diözese Iaşi zusammen mit der Round Table & Lady Circle Stiftung aus Deutschland gelungen in nur drei Tagen Wunder zu machen. Sie haben über 5000 Weihnachtspäckchen an Kinder verteilt, für die Weihnachten und die kommenden Feiertage ohne uns ganz normale Kalendertage gewesen wären. An das kalte Fenster geklebte Blicke warteten auf ein Weihnachtswunder; Hoffnungen, die sich in der Ferne verlieren, haben unsere Heinzelmännchen begrüßt und haben uns in weltvergessene Gegenden gebracht, wo die Kinder noch an den Weihnachtsmann glauben. Die Ankunft des bunten Konvois mit Geschenken von den Kindern aus Deutschland war wie Schneeflocken am Heiligen Abend. Voller Freude haben alle Kinder, die von dem magischen Stab der Heinzelmännchen berührt wurden, die Regenbogenfarben in denen die Geschenke verpackt waren und so eine weite Reise gemacht haben, angeblickt. Nachdem sie die Geschenke wie wertvolle Nippfiguren angeblickt haben, haben sie sich kaum getraut diese zu öffnen, da noch nicht Weihnachten ist! Doch neugierig haben sie die Geschenke trotzdem geöffnet um zu sehen was diese verbergen. Das Wunder war aber nicht der Inhalt der Geschenke, sondern was diese Geschenke in die Seelen der Kinder und in unsere eigenen Seelen gezaubert haben, in dem Beben aus Dankbarkeit, Überraschung, Freude, Freudenschreie, Spielautos, Puppen, Spielsachen, Kleidung, Süßigkeiten. Über uns hat sich Ruhe ausgebreitet, jene Ruhe die nur vom Gefühl einer gut getanen Wohltat hervorgerufen werden kann. Die guten Taten können in kleinen Gesten zusammengezählt werden doch ist ihr Echo grenzenlos. Das haben wir auch hinter und zurückgelassen: ein grenzenloses Echo der Freude das die ganze Müdigkeit, den Stress und die lange Fahrt zu den Menschen die auf uns gewartet haben, aufgehoben hat. Und über lange Wege sprechend, haben uns die Räder der mit hunderten von Päckchen gefüllt mit Weihnachtsstimmung beladenen Fahrzeuge, nach Roman in die Sonderschule, nach Buruieneşti in das Don Bosco Zentrum, in die Tagesstätten nach Sagna und Adjudeni, in das Waisenhaus von Butea und die Schule in Scheia, nach Galaţi in die Dörfer die nicht vor langer Zeit überschwemmt waren: Măcișeni, Cuca und Costachi Negri, in die Stätte für behinderte Kinder nach Bârlad, gebracht, Orte an denen wir wirkliche Engel auf Erden entdeckt haben, in den weltvergessenen Dörfern Săveni, Gropnița doch auch in Dörfer die nahe an der modernen Zivilisation sind, doch trotzdem so weit entfernt: Popricani, Sinești. Wir waren auch in dem bekannten Viertel in Iaşi, Dallas, wo wir uns mit einer schwer sich vorzustellenden Wirklichkeit auseinandergesetzt haben, und welches nur zwei Schritte von der Zivilisation entfernt sind.
Wir haben 5000 glückliche Seelen zurückgelassen, deren Freude unsere Herzen zu Himmel gehoben haben. Wir haben Kinder ohne Hoffnung gesehen, die jedoch durch unser Kommen wieder an Wunder glauben, wir haben Plätze gesehen in denen du dir nicht wünscht auch nur eine Sekunde zu verweilen und an denen manche ein Leben lang bleiben.
Wir bedanken uns bei den Mitgliedern der Round Table & Lady Circle Stiftung, dass sie uns gewählt haben um diese Reise durch vom Alltag, den Sorgen und Nöten gequälte Herzen und durch von allen vergessenen Welten zusammen zu machen. Für einige Stunden haben wir Licht in die Dunkelheit gebracht, die das Leben unschuldiger Kinder umhüllt. Wir bedanken uns bei allen die uns Nahe waren und die uns durch dieses Abenteuer mit Freude und Tannengeruch begleitet haben
Mit der Freude der 5000 Kinder in der Seele....

Round Table & Lady Circle Stiftung
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17.12.2013

ZDF- Heute vom 14.12.2013

15.12.2013

Konvoiverabschiedung auf der A 45 bei Alzenau


Meine Schwester Madeleine und ihr Partner Manni verabschiedeten den WPK- Konvoi 2013 von der ersten Autobahnbrücke auf der A 45 bei Alzenau.

Das waren Alle.... nein da kommen noch ein paar.... die gehören nicht mehr dazu... doch!!

Danke Manni für diesen tollen kleinen Film!
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14.12.2013

Claudia Rzymann: "unglaublichen Momente und Emotionen nochmals in Ruhe Revue passieren lassen"

Ich bin schon etwas angeschlagen losgefahren, daher war für mich diese Tour etwas anstrengend und leider bin ich Krank zurück gekommen. Aber der Vorteil dabei ist, ich kann diese unglaublichen Momente und Emotionen nochmals in Ruhe Revue passieren lassen.  

Zuhause angekommen und nach ein paar Stunden Schlaf, bemerkte ich einfach wieder wie gut wir es hier in Deutschland haben. Selbst Probleme, die man vor der Abfahrt als nicht lösbar angesehen hat, erscheinen auf einmal so klein und gelöst. Es ist einfach eine Erfahrung hier mal eine Tour mitzumachen die ich nicht missen möchte (im gesunden Zustand).
Es war ein Tolles Team! Danke für Euch und unseren gemeinsamen Momenten die wir mit Lachen und Tränen geteilt haben. Drei blaue Säcke mit Plüschtieren wollte mir meine Arbeitskollegin mitbringen. Sie sortierte aus und übrig blieb einer. Haha . Ich habe bemerkt das es ihr unheimlich schwer fiel sich von ihren liebsten Plüschtier zu trennen. Daher hatte ich die vier größten Stofftiere in mein Reisegepäck geschmuggelt, um passende Fotos zu bekommen und Ihr zu zeigen: 
Was für sie schwer fiel war ein Glückgefühl für ein armes Kind in Moldawien.
Traumhafte Bilder sind entstanden und eines davon bekommt sie von mir eingerahmt, als Dankeschön.

Was das absolute Highlight war: die Rückfahrt. Diese Kinder in Albita, total verdreckt, keine Handschuhe oder Mützen, an der Strasse spielend- aber ohne Spielsachen. Sie haben geschriehen, die Hände hochgerissen vor Freude, als Pavel, Heike, Klaus und viele von unserem Team ihnen Mützen und Handschuhe und Geschenke übergegeben haben.
Gänsehaut hatte mich beschlichen, Tränen standen mir in den Augen, selbst jetzt wenn ich nur daran denke oder schreibe. Der kleinste der Gruppe dem ständig die Hose halb runter rutsche, wir mussten so Lachen! Dadurch konnte ich diese Traurigkeitstränen als Freudentränen umwandeln. Ein Kind hat sich am kalten Boden vor Glück gewälzt, einfach großartig.  Dieses Gefühl des Glücks würde ich gerne einpacken und weiter schenken. Bei der Weiterfahrt war das noch lange das Gesprächsthema und es ist für mich dann immer hilfreich meine Gefühle in Gesprächen mit den Anderen zu teilen.

Jeder der noch nie eine Tour mitgemacht hat und diese Einträge im Blog liest, soll sich im KIS eintragen, eine Woche Urlaub nehmen und ab geht die Post. Nach dem Konvoi ist vor dem Konvoi!Tut es euch an.

Eure Claudi weiter lesen ...
12.12.2013

Hartmut Joost- Petrosani Tour: "..wir schenken gleich mehrfach."


Über den Konvoi, der jedes Jahr (für mich erst zum vierten Mal) schon mit der Fahrt selbst ein Erlebnis für sich ist, haben schon viele berichtet und die Daten sind bekannt. Es ist faszinierend, dass die beteiligten 35 Fahrzeuge mal ganz locker ein Fussballfeld zum Parken benötigen, auf der Autobahn 3 bis 4 Kilometer die rechte Spur blockieren und so viele Leute im Jahresendspurt die Zeit und Muse finden, für Kinder in der Welt das Weihnachtsfest ein kleines bisschen schöner zu gestalten, und eine ganze Woche vom Jahresurlaub dafür verwenden. Einige Arbeitgeber, so auch bei mir, unterstützen diese Arbeit und gewähren inzwischen sogar 2 Tage bezahlten Sonderurlaub, das finde ich persönlich eine gute und angenehme Entwicklung, und ich bin dafür dankbar. Vielleicht ist das ja auch eine Anregung für weitere Arbeitgeber, solche Incentives mit der Corporate Social Responsibility zu koppeln.

Ich selbst bin zum vierten Mal dabei und hatte mich für Petrosani entschieden und bin wie schon jedes Jahr sehr begeistert, welch tolle Arbeit die Caritas vor Ort leistet. Bis vor zwei Jahren noch unter der Leitung von Nora, inzwischen hat Aleksandru die Führung übernommen. Unterstützt wird er dabei von ganz vielen Helfern wie Nicu, Ilona, Tina, Nusa, Alina, usw., die uns auch sehr herzlich aufgenommen und begleitet haben. Ihnen gebührt das Riesen DANKE SCHÖN unserer kleinen Gruppe von insgesamt 13 Helfern. Mit 3 Sattelzügen, einem LKW 7,5 to und einem Springer waren wir gekommen.

So fuhren wir vier Tage lang mit zwei Teams zu ganz unterschiedlichen Schulen, Kindergärten, Heimen, Krankenhäusern, Kliniken, Waisenhäusern und so weiter, um die Päckchen möglichst zahlreich zu verteilen und vorbei zu bringen. Darüber hinaus haben wir in diesem Jahr auch uns die Zeit genommen, beim Auspacken dabei zu sein. Und da hat es uns allen wirklich die Tränen in die Augen gedrückt, denn die Päckchen waren zum grössten Teil sehr liebevoll mit Geschenkpapier verpackt und dann noch viel liebevoller ge- und bepackt worden. So viel tolle Süssigkeiten, Spielsachen, Hygieneartikel, Schals, Handschuhe, Mützen und noch abertausend andere Dinge waren enthalten. Ein Wahnsinn.
Die Kinderaugen leuchten ganz intensiv beim Anblick des Inhalts, ein Schokoladennikolaus wurde gleich ausgepackt und vernascht, der Lolli in den Mund genommen, die Puppe angezogen und gestylt, das Malbuch stolz dem Nachbarn gezeigt, das Spielzeugauto auf dem Boden rumgeschubst, alles sind so unglaublich glücklich. Selbst über Kleinigkeiten. Daran spüren wir alle, das wir es offensichtlich das einzige Geschenk zu Weihnachten bleiben wird.
Die Umstände sind erdrückend. Der monatliche Durchschnittsverdienst liegt deutlich unter 300 Euro, gerade in Petrosani, die jahrelang vom Bergbau gelebt haben (von ehemals 11 Bergwerken sind nur noch 2 in Betrieb) sogar noch deutlich unter diesen Beträgen. Geht man aber in die Supermärkte und Kaufhäuser, sind die Preise fast wie bei uns. Inbesondere Süssigkeiten und Hygieneartikel wie Duschzeug sind teilweise sogar teuerer als bei uns. Das ist schon erschütternd.

In diesem Jahr ist mir aber auch etwas anderes erstmals richtig bewusst geworden, wir schenken nicht nur das Päckchen, wir schenken auch unsere Zeit, Aufmerksamkeit und Nähe. Ein kleines Mädchen im Kindergarten hört gar nicht mehr auf, unsere Janina anzugrinsen und anzuhimmeln. Überall werden wir mit eingebunden, spielen mit den Kindern und geniesen diese Zeit, die Kinder auch. Hier ist man es auch nicht gewohnt, etwas geschenkt zu bekommen und dafür keine Gegenleistung zu bringen. So lernen die Kinder viel Neues und wir ebenfalls.

Nach vier Tagen ist alles geschafft und es geht zurück. Wir sind voll der tollen und nachhaltigen Eindrücke, und das dies jährige Team ist sich einig…wir kommen wieder….
Allen Beteiligten, allen Förderen, alles Helfern…ein gesegntes und schönes Weihnachtsfest
Euer Hartmut


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12.12.2013

Karsten Korpis: "Kindern eine Freude machen, ich glaube das ist uns gelungen"

Es ist Dienstag Mittag und ich sitze im warmen Büro und denke an den WPK zurück. Zum dritten Mal sollte es für mich in die Ukraine gehen, der LKW wurde uns wieder von der Spedition LIT dankenswerterweise zur Verfügung gestellt und die Mitfahrer Udo und Kay Lutz waren auch hoch motiviert. Der ganze RT 152 hat Werbung an den Kindergärten und Schulen in der mittleren Wesermarsch gemacht so das es am Ende über 1000 Päckchen waren welche wir einsammeln konnten. Vielen vielen Dank an diese Stelle an alle Unterstützer.

Dann ein paar Wochen vor der Abfahrt die Hiobsbotschaft: der Konvoi kann nicht in die Ukraine fahren. Das war (und ist) sehr enttäuschend, zumal wir die Zustände dort aus den vergangen Jahren kennen. Abgezeichnet hatte es sich schon länger, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Also Rumänien. Erstmal auf der Karte suchen und Wikipedia lesen, hatte ich mich doch bisher nicht wirklich mit diesem Land auseinander gesetzt. Wie das wohl mit derart vielen Fahrzeugen funktioniert, waren wir in der Ukraine doch nur mit vier Fahrzeugen. Wer fährt da so mit, wie wird da verteilt? Fragen über Fragen...

Zunächst haben wir beim Einsammeln der letzten Päckchen auch Rumänien erwähnt und schnell die Presseerklärungen umgeschriebenen. Zu unserem "Zentrallager" bei Jürgen wurden Päckchen aus Delmenhorst, Wiesmoor, Wilhelmshaven und Nordenham gebracht, so das wir am Donnertag mehr als 2500 Päckchen verladen konnten. Freitag morgens um 3:00 ging es dann los Richtung Hanau um dort beim Verladen usw zu helfen. Viele Helfer aus den vergangen Jahren trafen wir dort wieder, auch das ist das Tolle am Konvoi.
Bis spät in die Nacht wurde verladen und verpackt, so das es am Samstag gegen 11:00 endlich losging.

35 Fahrzeuge auf den Weg Richtung Moldawien und Rumänien. Wenn alle zusammen fuhren, war die Kolonne 3 km lang.
So kamen wir nach einigen Zwischenstopps am Sonntag morgen in Rumänien, genauer in Arad, an. Das ist schon mal sehr vorteilhaft im Vergleich zur Ukraine, die Fahrzeit ist um 24 h kürzer. In Arad hat sich der Konvoi geteilt und wir sind weiter mit 3 LKW und einem Transporter Richtung Alba Iulia gefahren. Unsere Alba Gruppe bestand aus 17 Helfern die ihren ersten Einsatz nachmittags in Deva im Kinderheim hatte. Dort wurde ein LKW halb entladen und auch schon die ersten Päckchen verteilt. Ein besonderer Augenblick war als der kleine Alex beim Ausladen das Bobbycar entdeckte und es auch sogleich bekam. Er wurde von Udo und Kay Lutz hin und her geschoben, alle hatten ihren Spaß.
Nach dem Essen und Besuch des eigens für uns aufgebauten Weihnachtsmarktes ging es dann weiter nach Alba Iulia. Wir bezogen ein Zimmer in der Caritas und planten die Verteilung der Päckchen. Maximilian aus Konstanz wurde unser Begleiter für die nächsten Tage, wir waren bis zur Rückfahrt kurz vor Österreich immer zu viert.

Die nächsten Tage haben wir unzählige Schulen und Kindergärten besucht und viele viele Päckchen verteilt und Kinder zum Strahlen gebracht. Wir waren dabei wenn die Geschenke geöffnet wurden, konnten zur Not eingreifen wenn mal ein Päckchen nicht so recht gepackt war, haben erlebt wie Kinder zum ersten mal Schokolade essen und wurden fast immer mit Weihnachtslieder belohnt. In einer Grundschule in den Kaparten haben wir mitbekommen wie ein Junge rausgeschickt wurde, auf die Frage warum erzählte der Lehrer, das der Junge nur in der Klasse sei, weil es dort wärmer als zuhause ist. Natürlich hat auch dieser kleine Junge sein Päckchen bekommen.

Am Mittwoch Abend sind wir in einem Kinderheim zur Weihnachtsfeier gefahren, dort wurde getanzt, gesungen, verschieden Sachen aufgeführt und lecker gegessen. Als ein Mädchen zur Gitarre griff und angefangen hat "Stille Nacht" auf Englisch und Rumänisch zu spielen musste ich kurz raus und frische Luft schnappen, bei den Gedanken an diesen tollen Abend werden mir noch immer die Augen feucht. Soviel Freude und Spaß hatte ich nicht erwartet aber wenn man selber Vater ist und an die Lieben zu Hause denkt und dann sieht was in diesem Land los ist haut es einen um. Aber darum sind wir ja da, Kindern eine Freude machen. Ich glaube das ist uns gelungen.
Donnerstag wurden die letzten Päckchen in und um Alba Iulia verteilt bevor wir Richtung Deva und danach Arad fuhren. Nach einer Nacht im Hotel ging es am Freitag wieder im Konvoi Richtung Heimat. Kurzfristig Bange wurde uns als es anfing zu schneien, aber zum Glück blieb der Schnee nicht liegen. Im Süden der Republik trennte sich der Konvoi, wir fuhren mit den Nordlichtern zusammen nach Hause.
Pünktlich zur Weihnachtsfeier von Jürgen konnten wir den LKW in Brake abstellen und wurden sogleich von Freunden und Familie begrüßt.
Was bleibt sind viele tolle Erinnerungen. Erinnerungen an Kinder beim Auspacken der Päckchen, Erinnerungen an die Weihnachtsfeier im Kinderheim und Erinnerungen an die tolle Alba Iulia Truppe.
Aber auch nachdenklich macht mich so eine Tour, und da ist es egal ob Ukraine, Rumänien oder Moldawien als Ziel gesetzt sind. In der heutigen Zeit in Europa zu sehen wie Kinder in Baracken hausen, wie das Trinkwasser aus Brunnen in der Dorfmitte gefördert wird oder die Kinder im Heim abgegeben werden weil die Eltern irgendwo in Europa arbeiten ist für mich schwer zu fassen.

Ich hoffe das sich diese Dinge bessern. Und ich bin im nächsten Jahr wieder dabei.

In diesem Sinne wünsche ich schöne Weihnachten und nochmals vielen Dank an allen Sponsoren, Helfern, Päckchenpacker und Freunden
Karsten RT 152 Brake


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12.12.2013

Julia Stürmer: "Ahhhs und Ohhhs hörbar"

Bereits vor einem Jahr, 2012, wäre ich gerne mit gefahren, als sich der Konvoi in Bewegung setzte und ich nur hinter her winken konnte. Nach all den Bildern und Erzählungen von meinem Freund, war ich neugierig, wie es wohl vor Ort in Rumänien ist. Daher stand dann schnell der Entschluss fest, dass 2013 der Konvoi nicht ohne mich fahren würde und ich unbedingt dabei sein will. Als dann endlich die Möglichkeit zur Anmeldung über das KIS-System offen war, gehörten wir zu den Ersten. Für meinen Freund war es bereits das dritte Mal. Nach erfolgter Anmeldung schwankten meine Gedanken zwischen Vorfreude auf die strahlenden Kinder, die sich über Päckchen freuen durften und Bangen, was mich vor Ort wohl erwarten würde. Schließlich ist der Weihnachtspäckchenkonvoi nicht umsonst ein Hilfsgütertransport. Je näher die Abfahrt des Konvois kam, desto nervöser wurde ich.
Als ich dann einen Tag vor der Abfahrt meine rote Konvoijacke in Empfang nahm und daheim die warmen Sachen im Koffer verstaut waren, war ich mir aber schon fast sicher, dass die kommende Woche eine tolle Erfahrung werden würde. Die Verabschiedung des Konvois am Samstagmorgen kannte ich ja bereits aus dem Vorjahr. Familie und Freunde der Mitfahrer, so wie Sponsoren finden sich zur offiziellen Verabschiedung zusammen, es gibt Ansprachen und ein Gruppenfoto bevor es heißt „Einsteigen!“. Doch halt, wo ist unser Bus? Mein erster Konvoi fing bereits „gut“ an... Der Bus in den wir einsteigen sollten, war mit samt unserem Gepäck in der Werkstatt und wir sollten ihn erst in Passau wieder sehen. Bis dahin durften wir im zweiten Bus mitfahren. Und dann ging es los. Unter Hupen und Winken setzte sich der Konvoi in Bewegung. Ein tolles Gefühl dabei zu sein! Die Fahrtzeit vertrieben wir uns mit Gesprächen mit „alten Konvoihasen“ und Austausch der Erwartungen von uns Neulingen.

Als wir nach 32 Stunden Fahrt an unserem Zielort Alba Iulia in Rumänien ankamen, zweifelte ich zunächst am Sinn der Aktion Weihnachtspäckchen hier zu verteilen. Die Straßen waren neu angelegt und die Stadt machte einen sauberen und eher wohlhabenden Eindruck mit weihnachtlicher Dekoration. Da es schon spät war, wurden schnell noch die Zimmer eingeteilt und dann ging es ins Bett, um fit für den kommenden Tag zu sein. Morgens teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um die von der Caritas vorbereitete Liste an Grundschulen, Kindergärten und Kinderheimen anzufahren und dort unsere Päckchen zu verteilen. Warm eingepackt und beladen mit Päckchen fuhren wir los. Ich freute mich auf mein erstes Mal und war gespannt, wie die Kinder reagieren würden. In der Schule angekommen sortierten wir uns schnell und dann ging die Tür zum Klassenzimmer auf. Darin saßen circa 20 Kinder im Grundschulalter, die uns gespannt dabei zusahen, wie wir die Päckchen verteilten und deren Augen zu leuchten begannen, sobald die Lehrerin sagte, dass ausgepackt werden darf. Jetzt standen wir gespannt da und beobachteten die Kinder bzw. halfen, wenn ein Geschenkband zu widerspenstig war. Die Kinder waren sehr flink und nach kurzer Zeit waren die ersten „Ohhhs“ und „Ahhhs“ hörbar, wenn die Schuhkartons sich öffneten und meist liebevoll ausgesuchte Inhalte sichtbar wurden.
Dieses Bild von fliegendem Geschenkpapier und strahlenden Kindern, wiederholte sich bei jeder Station aufs Neue und wurde nie langweilig. Nie hätte ich gedacht, dass sich ein Kind so über alltägliche Dinge wie Zahnbürsten und Zahnpasta (für das Mädchen passend in Pink) freuen kann.  Wir dagegen durften uns über die Weihnachtslieder und –gedichte freuen, die die Kinder uns zum Dank vortrugen.

Ein trauriger Höhepunkt war, als in einer Schule in einem Bergdorf der Lehrer einen Jungen aus dem Raum warf, als wir mit unseren Geschenken ankamen. Auf Nachfragen wurde uns erzählt, dass der Junge aufgrund einer Lernbehinderung nicht mehr am Unterricht teilnimmt und lediglich zum Aufwärmen in die Schule kommt. Daher sollte er aus Sicht des Lehrers kein Geschenk von uns bekommen. Für uns war jedoch klar, dass auch dieser Junge mit einem Päckchen nach Hause gehen darf. Seine Freude war riesig und auch wir wussten, dass wir das Richtige hier tun. Spätestens jetzt waren auch meine letzten Zweifel ob unsere Päckchen in dieser Region benötigt werden verschwunden.

Nach drei Tagen Päckchen verteilen besuchten wir am letzten Tag noch zwei Kinderheime. Gemütlich zusammen sitzend und den Gitarrenklängen eines Mädchens lauschend, waren nicht nur bei mir die Tränen in den Augen zu sehen. Am nächsten Tag hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen von Alba Iulia und Aufbrechen in Richtung Arad, wo wir den Rest des Konvois für die Heimfahrt nach Deutschland treffen sollten.

Für mich persönlich war das Päckchenverteilen am schönsten im Kindergarten bei den Kleinsten, da hier die Freude über das Geschenk am offensten gezeigt wurde.
Die Woche ging viel zu schnell vorbei und auch wenn unsere Unterkunft kalt und die Dusche morgens maximal lauwarm war, war es eine sehr schöne Woche mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken, die mir unvergesslich sein werden. Unsere Gruppe hat sich super verstanden und so kam auch der Spaß neben den ganzen Anstrengungen nicht zu kurz. Dafür geht mein Dank an Alle der Alba Iulia – Truppe; Ihr seid spitze und ich freue mich schon darauf euch hoffentlich im nächsten Jahr wieder beim Konvoi zu treffen!
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12.12.2013
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