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Konvoi Blog

Ukraine-Konvoi 2014


 2014 | Ukraine-Konvoi | Kurzfilm

Ein Film von Manja Seidel, einer freiwilligen Helferin, über den Teilkonvoi in die Ukraine, mit vielen Erlebnissen, einem tollen Team und vielen leuchtenden Kinderaugen. Eine tolle Aktion! weiter lesen ...
31.01.2015

Bernd Stäblein, OT 74 Hanau: "Ein Kind ist wie der Kopf einer Blume, es spürt jeden Hauch"



"Ein Kind ist wie der Kopf einer Blume, es spürt jeden Hauch" (Jim Morrison)


Diese wunderbaren Worte haben in diesem Jahr meine Konvoiteilnahme nach Moldawien begleitet. Sie haben mich bewegt, und sie haben mich berührt.



Worte, die Jim Morrison’s „An American Prayer“ entstammen und im Original “….a child is like a flower, his head is just floating in the breeze….” lauten. Worte, die ich vor meiner Abreise nicht kannte. 
  
Es war Peter W., der – nachdem wir in Passau mal wieder vorzüglich von den dortigen Tablern und Lady Circle verköstigt wurden und nachfolgend, bereits in Österreich, einen Rastplatz anfuhren, um die Mautboxen zu aktivieren – nach etwas lesbarem suchte und wohl aus Verzweiflung heraus zwischen „Pest oder Cholera“ abwägend sich für die allseits beliebte Lektüre in „Wort & Bild“ entschied.

Nachdem er sich die Bilder angeschaut und womöglich auch das eine oder andere Wort gelesen hatte, reichte er mir die „Wort & Bild herüber. Wie so oft begann ich auf der letzten Seite, so dass es etwas dauerte bis mein Blick beim Spruch des Tages auf der ersten Seite hängen blieb. Es war eben dieser von Jim Morrison, der mich ab da nicht mehr los zu lassen schien.

Die Lektüre weiterreichend zog ich mich zurück, um etwas Musik zu hören. Ich wandte mich der Dynamik von „Live In the City of Light“ der Simple Minds zu. Die Worte schwirrten weiterhin vom Sinn her in meinem Geiste herum. Der genaue Wortlaut war mir recht schnell entfallen. Ich folgte dem Gedanken, welchen „Hauch“ wir, der Konvoi, nach Rumänien, die Ukraine und im Besonderen nach Moldawien bringen, der Frage: Ist es eine Brise oder doch eher etwas mehr, welches den einzelnen „Kopf“ bewegt, bewegen wird. Gegebenenfalls ein wiederkehrender „Hauch“? In Gedanken verloren kamen dann Songs wie „Someone, Somewhere“ oder „Don’t you forget about me“ dazu, die mir in Verbindung mit meiner gedanklichen Projektion und dem bereits Erlebten ganz wundervolle Momente bereiten sollten. Die Nacht hatte uns erreicht, im Bus war Ruhe eingekehrt, und so blieben die Momente die alleinig meinigen. Wunderbar.

Am nächsten Morgen, wir machten Rast, fragte ich Peter W., ob er noch die „Wort & Bild Lektüre hätte und er mir diese überlassen würde. Ich erhielt nur ein sehr fragendes „Was willst Du denn damit?“ Meine Antwort lautete: „Warte mal ab, die Auflösung folgt zu einem späteren Zeitpunkt.“

- Nun, lieber Peter, dies ist die kleine Geschichte dazu. Mein besonderer Dank gilt Deiner Kaufentscheidung. Erlaube mir also, Dir diesen ersten Abschnitt zu widmen.

Der zarte Spross, den Tommy und Peter in 2012 pflanzten, scheint zu einem jungen und starken Baum herangewachsen zu sein. Die Unterstützung durch die Rotarier und anderen Unterstützern trägt ihre Früchte, aber auch die umfangreiche medienwirksame Begleitung hat im Land zu einer sehr hohen Aufmerksamkeit zum Konvoi und dem, was wir für die Kinder und ihre Familien tun, beigetragen. Dennoch läuft nicht immer alles so wie es der einzelne vielleicht erwarten würde. Aber: Wären wir nicht wir, wären wir nicht Tabler, wenn wir nicht ein Ziel vor Augen hätten und entsprechend Handlungen folgen lassen würden - getreu  dem Motto "Adopt, Adapt Improve"?

Und genau so sollte es u.a. am Mittwochmorgen beim Team Süd der Moldies in Comrat, der Hauptstadt der autonomen Provinz Gagausien geschehen. Was war passiert? Unsere erste Anlaufstelle war das Gebäude des Gagausischen Ministers für Gesundheit. Hier sollten wir ca. 2.000 Päckchen abgeben, die dann im Weiteren verteilt werden würden  - ohne die Teilnehmer des Konvois, ohne das Erleben von freudigen Kindern und Eltern, und natürlich ohne dem Leuchten & Strahlen in ihren Augen. Waren wir nicht deshalb gekommen? Ja, genau deshalb waren wir vor Ort. Da sich der werte Herr von einer undenkbar schlechten Seite zeigte - wir sollten die Umkartons doch bitte bis in den zweiten Stock seiner Gebäudes tragen - entschieden wir uns kurzer Hand, die Anzahl zu reduzieren und die Karton lediglich an der Treppe des Gebäudes abzustellen, damit die Mitarbeiter des Ministers auch etwas Unterstützung leisten. Fragen im Konvoi-Team entstanden: Sind wir jetzt nur Packer oder wie ein Logistikunternehmen? Wird das jetzt so weiter gehen? Wann übergeben wir Päckchen an Kinder? Warum habe ich mir hierfür Urlaub genommen? usw. Die Stimmung hatte einen scheinbaren Knacks, sollte uns doch beim nächsten Ziel in der Stadt Ceadîr-Lunga etwas Ähnliches erwarten.  Wir brauchten eine Planänderung, und bei der war uns Olga, unsere mitgereiste Dolmetscherin und Gagausien-Kennerin, dann entscheidend behilflich. Zwischen Comrat und Ceadîr-Lunga liegen ca. 40km. Also richteten wir die Frage an Olga, ob es nicht auf dem Weg dorthin Kindergärten, Schulen, usw. gibt, die wir ggf. ansteuern könnten, um dort Kindern spontan etwas Freude zu bringen. Gesagt, getan, Olga hatte einige Ideen – Danke Olga – und die Umsetzung sollte folgen. Ein Paar Telefonate später war unser nächstes Ziel nach Comrat nun die Gesamtschule im Dorf Ferapontievca (ca. 1,000 Einwohner). 

Und dort sollte es dann passieren, eben das Erleben eines dieser besonderen Momente, den ich nicht vergessen werde, den ich nicht missen möchte, von dem ich erzählen möchte und den Sandra in einigen ihrer Bildern so toll eingefangen hat - Danke Sandra. Was war geschehen? Einige Schüler, bereits Jugendliche um die 15/16 Jahre jung, halfen uns mit viel Spaß und Engagement, Kartons in die Schule zu tragen. Nachdem wir allen Kindern aus den unteren Klassen Päckchen überreicht hatten, sollten auch unsere fleißigen Helfer natürlich nicht leer ausgehen. Das Problem: Wir hatten nur keine altersgerechten Päckchen dabei. Also erhielten sie besonders große Päckchen, deklariert für Grundschüler. Dieses wurden dann in ihrem kleinen Klassenzimmer auch gleich geöffnet. Und nun passierte es. Eines der Mädchen hatte in ihrem Päckchen einen neuen Bettbezug, in leuchtend gelb, wohl mit dem Motiv von Spongebob. Ihre Freude darüber brachte ihr Lachen zum Ausdruck. Aber nicht nur dieses. Sie nahm diesem unter Ihre verschränkten Arme und begann vor Freude im Kreis zu hüpfen…. Es war einfach unglaublich, diese Freude mitzuerleben. 

Damit war dieser besondere Moment aber noch nicht vorbei. Eine der Betreuerinnen richtete sinngemäß die Aussage an die Jugendlichen: Ihr habt doch Geschwister zu Hause, gebt bitte die Spielsachen weiter, mit denen ihr nicht mehr spielen werdet. Die Antwort der Jugendlichen war dann doch sehr überraschend, sehr verblüffend: Ne,ne. Ich könnt schon glauben, dass wir mit diesen Geschenken auch spielen werden.

Mein zweites außergewöhnliches Erlebnis sollte sich zum Abschluss unserer Zeit in Moldawien ereignen. Bevor wir in Richtung Grenze zu Rumänien aufbrachen, machten wir noch einen Abstecher zu einen Internat für Gehörbehinderte Kinder in Hîrbovăţ. Hier war ich erstmalig in vergangenen Jahr gewesen, um den Kindern Weihnachtspäckchen zu bringen. Im Frühjahr erhielten sie dann Besuch von einem 1.000 Kinder Hören & Sehen – Team. Und nun wieder wir, im Gepäck viele Weihnachtspäckchen. Der kleine Unterschied war: Wir waren nicht angemeldet und erschienen einfach aus dem Nichts. Als erstes fuhr der 40zig Tonner mit den Päckchen vor, dann folgte der Reisebus. Kaum ausgestiegen, sollte ich Zeuge werden, welchen „Hauch“ wir, und im speziellen Ingo an diesem Ort gebracht hatten. 

Als Ingo den Bus verlassen hatte begann ein kleines Mädchen zu rennen und sprang Ingo vor Freude einfach in die Arme ... was für ein großartiger Augenblick, der mich sprachlos machte, da ich mir nicht ausmalen konnte, einen solchen Moment erleben zu dürfen – Ingo, Du bist für mich der Mensch dieses Moments, Chapeau!!! Was war geschehen? Ingo hatte im Vorjahr eben diesem Mädchen ein von ihm persönlich gepacktes Päckchen überreicht und in Folge mit ihr etwas Zeit verbracht. Nun war er wieder dort, wieder zusammen mit diesem Mädchen, und …. Ingo war sichtlich bewegt von dieser Begrüßung und mit ihm war ich es auch. Das Mädchen sollte ihren Ausdruck von großer Freude – ihr Strahlen – für die gemeinsame Zeit behalten.           

Ich habe nun alle drei Konvoi-Reisen nach Moldawien miterleben dürfen. Jeder war für sich einzigartig, ereignisreich, spannend und lehrreich. Ich blicke gespannt in die Zukunft – den „Hauch“, den wir zu den Kindern in Moldawien gebracht haben, ist weit mehr als eine Brise.

Meine Dankbarkeit gilt die Kindern & Familien, die diese z.T. unglaublich umfangreichen, schweren Päckchen gepackt haben, Tommy & Peter für ihre Konvoi-Leidenschaft, ihr Engagement, ihre zeitlichen Entbehrungen, usw. um diese Tour so gut zu organisieren und zu begleiten, den Fahrern, denen wir unser Vertrauen schenken und die unser Vertrauen mehr als verdienen, Olga für ihre Unterstützung und die persönlichen Gespräche sowie den Mitfahrern(innen) für die tolle gemeinsame Zeit, den Fokus auf das gemeinsame Ziel und das einander Kennenlernen.

Ich wünsche Euch freudige, lächelnde, strahlende Weihnachten & ein gesundes neues Jahr.
Euer
Bernd









P.S.: Das beigefügte Bild der Blume symbolisiert für mich meine Verbindung zu Moldawien 2014.
Ich habe es Ende September auf Mallorca fotografiert, ohne zu wissen welche Bedeutung es für mich einmal bekommen sollte.
Das Bild ist so aufgenommen, und nicht bearbeitet.

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25.12.2014

Stefan Brinkemper, RT 44- Berlin: "Endlich mal dabei gewesen!"



Nach 3 Jahren Arbeit als "Hanauer Tabler" im Zentrallager des Weihnachtspäckchenkonvois sollte ich dieses Jahr erstmalig mit fahren. Da ich gerne mit einigen Tischfreunden fahren wollte, entschied ich mich für die lange Reise nach Moldawien. Eingangs sei zu erwähnen, dass das vergangene Jahr für mich persönlich nicht einfach war, mir zuletzt jedoch viel Freude bereitete.
Voller Vorfreude aber auch aufgeregt und in Spannung vor dem was kommen würde, begab ich mich mit den anderen auf die lange Reise nach Moldawien. 48 Std. im Bus, weiß Gott kein Zuckerschlecken, aber eine nette Möglichkeit den Menschen näher zu kommen, und damit meine ich jetzt nicht räumlich, mit denen ich die kommende Woche verbringen sollte. Neben einigen bekannten Gesichtern waren auch einige neue dabei. Alles in allem eine gut gemischte Truppe in der ich mich von Beginn an wohl fühlte. Wie sich heraus stellte, sollte mir dies später noch von großer Bedeutung sein.

In Moldawien angekommen bzw. bereits bei der Fahrt durch Rumänien merkte man deutlich, wie sich die äußere Stimmung änderte. Dies hatte auch direkt Einfluss auf meine eigene Stimmungslage. Meine im Voraus bestehenden Bedenken meinem bzw. unserem Tun gegenüber war sofort präsent. So dauerte es zwei bis drei Verteilstationen, bis ich soweit war, mich an den aufgehenden Kinderaugen vollends erfreuen zu können. Zuvor fühlte ich mich teils deplatziert, teils einfach hilflos und so verlegte ich mich einmal auf das Falten geleerter Umkartons, um der Gruppe dennoch helfend zur Seite zu stehen, während ich meine Gefühle sortiere. Ein anderes Mal war ich froh der Situation "entfliehen" zu können,  indem ich die Flucht nach vorne antrat. Mit ein, zwei weiteren Mitfahrern suchte ich eine kleinere Gruppe von Kindern mit Geschenken auf. Das fühlte sich gleich besser an, da hier die Möglichkeit zu Interaktion mit den beschenkten Kindern bestand.

So erlebte ich auch in diesen ersten Stunden Momente, die mir erst jetzt zurück blickend, wärmend ins Herz gehen. Ein kleines Mädchen, im Krabbelalter, schob sich mit mir das eben überreichte Päckchen hin und her. Wir hatten dabei so unsere Freude, insbesondere als das Geschenk dann geöffnet wurde, schenkte sie mir ein schönes Lächeln. Einfach toll. Ein anderer Moment, den ich immer wieder gerne ins Gedächtnis zurückhole, ist der "Flirt" mit einer 3-5 jährigen. Sie lächelte mir so aufgeweckt und frech zu, dabei meine neben mir stehenden Mitfahrer nicht so stark beachtend, dass es den Umstehenden nicht verborgen blieb. Das war ein wahrhaft schöner Moment.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle allen Mitfahrern, in deren Runde ich mich von Beginn an wohl fühlte. Es war interessant und schön zu gleich, einerseits die gemeinsamen Erlebnisse zu reflektieren, andererseits aber auch individuelle Gefühle miteinander zu besprechen. Dabei waren einzelne Gefühlsregungen gar nicht so weit voneinander entfernt.

Nicht zuletzt ist es auch eine wundervolle Möglichkeit Bekannte und „Fremde“ in dieser besonderen Situation erleben und kennen lernen zu dürfen. Das Gruppengefüge hat mir gut gefallen und hat dafür gesorgt, dass ich mich die ganze Zeit über wohl gefühlt habe. Es zeigt sich aber auch, dass gegenseitige Rücksichtnahme enorm wichtig ist. Ohne dass sich alle ein bisschen zurück nehmen geht es einfach nicht, eine Woche auf engstem Raum miteinander zu verbringen.

Mein Fazit: Die Woche war unglaublich anstrengend und durchzogen mit vielen wundervollen Bildern, aber auch Momenten, wo es mir schwer fiel, nicht gleich in blinden Aktionismus zu verfallen. Es gibt so viele Stellen, an denen helfende Hände von Nöten sind. Unterm Strich denke ich jedoch, dass wir viele Tausend Momente von Glück mit unseren Weihnachtspäckchen erzeugt haben, von denen jeder Einzelne die Strapazen lohnt.

 YiT, Stefan
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25.12.2014

Tommy Führer: Der Konvoi der Herzen!



Zum Ende November hin begann das Einsammeln der Päckchen an den Schulen und Kindergärten. Lieder und kleine Aufführungen der Kinder begleiteten die stolze und freudige Übergabe an uns für die lange Reise.

Immer wieder bewundere ich das ehrenamtliche Engagement aller


, um den Kindern im Osten von Europa eine kleine Freunde zu machen.














Hanau, der Dreh- und Angelpunkt des Geschehens, bis zur Abfahrt. Auch hier waren die Emotionen zu spüren: Hihi, schau mal hier und ohhh wie süß war fortwährend zu verhören. Eine unglaubliche Leistung meiner Hanauer Freunde und aller, die zwischendurch ganz fleißig die Päckchen reisefertig gemacht haben. 

 
Immer wieder das Highlight: Der Start. Die Herzen schlagen höher, Nervosität macht sich breit und dann über Funk: „LKW 1 --- GO“. In vielen kleinen Filmchen kann man den Start mit Gänsehaut verfolgen. 

Ich persönlich freue mich zwar, dass es nun los geht, allerdings würde ich auch gerne die Freunde mitnehmen, die, mit Tränen in den Augen, am Straßenrand winkend den Konvoi verabschiedeten. Erwachsene Männer und Frauen, die ihren Emotionen freien Lauf lassen. Dafür liebe ich Euch!

Die Anreise ist nie so schwer, wie die Rückreise. Zu Anfang noch getragen von Erwartungen, Austausch zu den vergangenen Jahren, das Kennenlernen neuer Teilnehmer, neue Ziele, klappt alles am Zoll usw..
In Chisinau dann das Treffen alter Freunde von „Rotary Chisinau Centru“. Die Mannschaft zum Duschen ins Hotel und 2 Mann mit zum Entzollen. 2 Stunden später alles ok und frei zur Verteilung.
Auch bei diesem Konvoi bekam wieder jede „Rotjacke“ seinen eigenen Moment, den er/sie im Herzen wieder mit nach Hause nimmt. 

Mein persönlicher Moment für den Konvoi 2014 war unser Besuch in Soroca, in der nordöstlichsten Ecke vom Moldawien. Es war dieses Mal ein Fluss und mein Blick auf das gegenüberliegende Ufer.
Ich stand keine 200 Meter von der Ukraine entfernt und musste da erst einmal zum Telefon greifen und meinen Freund Maksim, der das Team Odessa- Süd zur Verteilung begleitete, anrufen. Als ich ihn erreichte und ihm sagte, dass ich ihn am anderen Ufer des Flusses suchen würde, konnte ich sein Grinsen förmlich spüren. Ich war so froh, dass der Ukrainekonvoi das erste Mal ohne Probleme alle Hürden genommen hatte. Die Jahre zuvor und der Kampf für das Gute waren mir noch mehr als gut in Erinnerung. Mit Wehmut legte ich wieder auf und ging zur Verteilung in die Schule.

Mein weiterer Focus lag aber auch auf weiteren Projekten. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich immer die  Augen für „side by side- Projekte“ aufhalte. In einem Kindergarten in Bali (gesprochen: Balz) werden 22 schwerhörige Kinder betreut. 
Ein Mädchen davon: Die achtjährige Rosa.
Die Direktorin, Valentina Reabboi, erklärte mir, dass Rosa schon mit 3 Jahren von den Eltern in das Heim abgeschoben wurde. Bis zum heutigen Tage, also über 5 Jahre,  hat das Kind seine Eltern nicht mehr gesehen. Auf mein Nachfragen hin, warum Rosa kein Hörgerät trägt, erfuhr ich, dass bei der Kleinen nur noch ein Cochlea- Implantat hilft. 

Ich habe, Zuhause angekommen, mich mit dem Team von www.1000ksuh.de in Verbindung gesetzt und den Fall geschildert. Die Kosten solch einer OP, sowie der Vor- und Nachbehandlung fangen bei 40.000 € an. Dennoch werden wir versuchen es real werden zu lassen, da es die letzte Chance für die kleine Rosa sein wird ein doch noch „normales Leben“ führen zu können. Über den weiteren Verlauf werde ich Euch dann auf dem Laufenden halten.
Die anderen Kinder hatten Hörgeräte, deren Geräteeinstellungen neu justiert werden müsste. Wie schon in Hirbovats konnten wir auch hier erfahren, dass eine staatliche Kontrolle der Geräte doch 50,- €/Gerät kostet und das bei einem durchschnittlichem Einkommen von 80- 100 €/ Monat. Das Team um „1000 Kinder sehen und hören“ plant eine erneute Reise in das Land, um den Kindern das vorhandene Gerät anzupassen.

Die Gehörlosenschule in Hirbovats war dann am Abreisetag auch ein Highlight für alle TN. Unangemeldet sind wir auf den Hof gefahren. Die Kinder erkannten auch jene wieder, die schon im letzten Jahr hier waren und die „Neuen“ wurden herzlich empfangen. Immer wieder ergreifend und die Bestätigung, alles richtig gemacht zu haben.

Die Rückreise zog sich dann erfahrungsgemäß und jede kurze Pause (derer wurden es mehr) wurde gerne angenommen. 

Und wieder einmal geht ein Konvoi zu Ende.
Noch schnell notiert, was man alles besser machen will im nächsten Jahr und ab nach Hause.

Danke an Alle, die diese Aktion erst möglich gemacht haben!
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14.12.2014

Sandra (Ukraine): Es gibt Menschen, die sagen - "Man müsste mal." - und Menschen, die es einfach tun!



Unter diesem Motto steht für mich der Weihnachtspäckchen Konvoi 2014 in die Ukraine.
Wie soll man etwas beschreiben, was man selbst kaum in Wort fassen kann? 

Damian hat mich bei unserem Wiedersehen auf einem Autorasthof auf der Trasse nach Kiew gefragt: „Wie war es für dich?“ Ich habe gleich los gesprudelt und darüber erzählt wieviel Spaß wir hatten und wie toll mein Team war. Im Nachgang habe ich mich gefragt, ob ich nicht als erstes darüber hätte sprechen sollen was ich gesehen habe, in den Schulen, Heimen und Internaten. Ich möchte nicht den Eindruck vermitteln, dass der Spaß im Vordergrund stand, denn das tat er nie, aber er ist die Antriebsfeder für die Leistungen die alle vollbracht haben.

Ich wusste nicht auf was für Menschen ich am 29.11.2014, um 17:30 Uhr bei ZMD AG (letzte Suppe vor der Grenze, Anm. d. R.) treffen würde. Aber sind wir doch mal ehrlich, was hätte da schief gehen können? Wenn sich Menschen freiwillig zu einer derartigen Aktion zusammenfinden, wo weder Geldverdienen noch Anerkennung im Vordergrund stehen, dann kann das nur ein voller Erfolg werden. Und genauso war es auch. Ich bin bis zum heutigen Tag bewegt von der Herzlichkeit, die mir als Neuling entgegengebracht wurde und von der engagierten Art und Weise eines jeden Einzelnen. Das habe ich wirklich gebraucht. Ich glaube, dass ohne die positive Einstellung eines jeden, solch eine Aktion auch nicht so gut funktionieren kann. Und genau aus diesem Grund war meine erste Aussage zu Damian genau richtig.

Diese Aktion war grandios. Ich habe noch nie zuvor so etwas erlebt. Was hier gestemmt wurde und was an Freude in die Klassenzimmer getragen wurde, ist unbeschreiblich. Auch waren mir die Bedürfnisse der Kinder und das Ausmaß an Armut vorab nur latent bewusst. Umso mehr bin ich froh,  zu den strahlenden Kinderaugen etwas beigetragen zu haben. Damit geht ein großer Dank an all die vielen  Weihnachtspäckchen-Spender, an Kinder die sich manchmal nur schwer von dem eigenen Spielzeug trennen konnten und  es dennoch getan haben, Schulen die zum Sammeln aufgerufen haben und Familien, denen es am Herzen lag auch anderen eine Freude zu bereiten.

Ach Leute was haben wir alles erlebt: Wir haben wegen eines kopierten Fahrzeugscheins gebibbert und wurden heldenhaft gerettet, wir haben einen Freundschaftskaffee in einer ukrainischen Wechselstube zu uns genommen und erleben dürfen wie sich Ukrainer und Russen prima verstehen, uns in Geduld beim Warten am Zoll geübt, jede Menge Weihnachtspäckchen be- und entladen, warmherzige Gastfreundschaft genießen dürfen, unseren Dolmetschern viel abverlangt,  die Teamleiter mit 1000 Fragen gelöchert, unsere LKW- und Busfahrer haben sich im off Road fahren geübt und eine Reifenpanne bei – 14 Grad mit fünf betrunkenen Ukrainern gemeistert.  Mal ehrlich, was kann uns jetzt noch umhauen! 

Apropos Reifenpanne, an dieser Stelle müssen unbedingt noch ein paar Worte über die lokalen Straßenbedingungen verloren werden. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob das Wort Straße überhaupt angebracht ist. Es war verheerend...verheerend für den Truck von Mirko, aber leider auch verheerend für die Zeit die uns zur Verteilung der Päckchen zur Verfügung stand. Allerdings haben jede einzelne Bodenwelle, jede Kraterlandschaft, so manche überquerte Kontinentalplatte und vor allem die unzähligen Löcher einen maßgeblichen Anteil daran, dass es immer einen lustigen Spruch über Funk gab. Was hatte ich Bauchmuskelkater vom Lachen!

Abschließend bleibt zu sagen:
MEGA AKTION - GEILE TRUPPE - TOLLE TOUR & JA, jederzeit wieder!

Ich find euch alle klasse! Dafür gibt es ein fettes Bienchen ins Muttiheft. Sandra :-)
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12.12.2014

Tour-Status von 06.12.2014 um 10:58 Uhr

7 anstrengende Tage, voller beeindruckender Erlebnisse liegen hinter mir. Endlich bin ich Zuhause angekommen und kann wenigstens etwas Schlaf nachholen.
Ich möchte mich noch einmal bei allen Mitfahrern insbesondere den LKW Fahrern und den Tourleiter für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Ihr wart eine Super Truppe und es hat mit euch Spaß gemacht.
Allen die noch auf der Bahn sind wünsche ich eine gute Weiterreise, kommt gesund nach Hause und genießt die Adventszeit - vielleicht jetzt nach der Tour mit etwas anderen Augen...
Wagen 1 meldet sich jetzt ab....... Gute Nacht ;-) und bis Bald weiter lesen ...
06.12.2014

Tour-Status von 06.12.2014 um 07:01 Uhr

Noch 25 km dann haben wir das Zentrallager erreicht ;-) weiter lesen ...
06.12.2014

Tour-Status von 06.12.2014 um 04:35 Uhr

Nach einem kurzen Stop bei Kaffee und heißen Würstchen geht es nun weiter nach Hanau weiter lesen ...
06.12.2014

Tour-Status von 06.12.2014 um 00:00 Uhr

Das Führungsfahrzeug hat soeben die deutsche Grenze erreicht. Jetzt heißt es Parkplatz finden für den letzten gemeinsamen Halt, bevor sich ein großer Teil vom Konvoi trennt. weiter lesen ...
06.12.2014

Tour-Status von 05.12.2014 um 22:15 Uhr

Kontrolle Nr 7 erfolgreich abgearbeitet. Noch 134 km bis Passau weiter lesen ...
05.12.2014

Tour-Status von 05.12.2014 um 19:21 Uhr

Noch 72 km bis zum nächsten Halt in Loosdorf.......
LKW tanken und Stärken steht auf dem Programm..... weiter lesen ...
05.12.2014

Tour-Status von 05.12.2014 um 16:35 Uhr

Und die nächste Polizeikontrolle weiter lesen ...
05.12.2014

Tour-Status von 05.12.2014 um 13:09 Uhr

Grenze gut passiert. Sind wohl zwischen Mitternacht und 01:00 Uhr in Dresden und verabschieden die ersten Mitfahrer. Es war wieder sehr sehr gut! weiter lesen ...
05.12.2014

Tour-Status von 05.12.2014 um 11:35 Uhr

Nach kurzer Diskussion mit den Zollbeamten durften wir sowohl an der rumänischen als auch an der ungarischen Grenze an der ewigen Warteschlange vorbei ziehen. Heute waren die Beamten besonderst auf Kontrolle aus.
weiter lesen ...
05.12.2014

Tour-Status von 05.12.2014 um 09:59 Uhr

Der Konvoi ist noch keine 50 km gefahren und schon hatte Wagen 5 und 7 die erste Polizeikontrolle ....... Das fängt ja gut an......
Und weiter geht es zur Grenze..... weiter lesen ...
05.12.2014

Tour-Status von 05.12.2014 um 09:30 Uhr

Der konvoi hat soeben bei strahlendem Sonnenschein und +5 Grad den Parkplatz in Arad verlassen. Auf geht es nach Deutschland ....... weiter lesen ...
05.12.2014

Tour-Status von 04.12.2014 um 11:20 Uhr

Ein schöner Abschluss der Tour Petrosani. In einen Kindergarten mit Kindern aus armen Verhältnissen konnten wir mit den Weihnachtspäckchen viel Freude bringen. Es fällt einem schwer, sich wieder loszureißen. Man würde gerne mehr Zeit mit den Kindern verbringen. weiter lesen ...
04.12.2014

Tour-Status von 04.12.2014 um 11:16 Uhr

Ein sehr schöner Abschluss der Tour Petrosani. In einen Kindergarten mit Kindern aus armen Verhältnissen konnten wir mit den Weihnachtspäckchen viel Freude bringen. Es fällt einem schwer, sich wieder loszureißen. Wir wären gerne länger geblieben, um weitere Zeit mit den Kindern zu verbringen. weiter lesen ...
04.12.2014

Tour-Status von 04.12.2014 um 10:12 Uhr

Heute trocken bei besten Sonnenschein. Der Traktor, Radlader, Bagger und der Jeep zum ziehen haben wir in Brasov gelassen. Sonnige Grüße vom Team Brasov :) weiter lesen ...
04.12.2014

Tour-Status von 04.12.2014 um 09:46 Uhr

Noch ein letztes Mal Päckchen in einem Kindergarten verteilen, dann geht es nach Arad zum gemeinsamen Treffpunkt. weiter lesen ...
04.12.2014

Tour-Status von 04.12.2014 um 08:21 Uhr

Gestern Abend haben wir dann noch Päckchen in Kotowsk verteilt. In einem Internat, in dem auch viele der Flüchtlinge untergekommen sind, haben wir direkt an die Schüler der Grund -und Mittelstufe verteilt weiter lesen ...
04.12.2014

Tour-Status von 04.12.2014 um 00:23 Uhr

Nach langer Fahrt mit ca. 20 km/h sind wir bei unserer letzten Station angekommen. Im Dunkeln und im totalen Schneematsch haben wir die Geschenke ausgeladen. Da unser Hotel ohne Strom und Wasser angekündigt wurde, hat man uns angeboten hier zu schlafen. Mit herzlicher Gastfreundschaft und nach kurzer Überlegung haben wir das Angebot angenommen. So haben wir noch einmal ein "richtiges Bett", bevor morgen Abend die Heimreise mit 40 Stunden angetreten wird. Wir schlafen in den Betten des Heimes, deren Federn sich fast bis zum Boden durchbiegen und die für unsere Maßstäbe mindestens 30 cm zu kurz sind. Trotz der ärmlichen Verhältnisse freuen Sie sich über unser Dasein. im Abendgespräch mit zwei Erzieherinnen - Ludmilla und Vika - kommt heraus, dass Vika mit 60 Kindern aus dem Kriegsgebiet von Lugansk vor den Separatisten geflüchtet ist. Hier wurde sie aufgenommen und zusammen mit Ludmilla und anderen kümmern Sie sich um die Kinder.
Schön, das sie trotz ihres Schicksals mit uns einen schönen Abend verbracht haben und bis nach Mitternacht mit uns geredet haben. So erfährt man mehr über die Verhältnisse, ihre Meinungen und Erlebnisse. Morgen ist die letzte Etappe für Team Süd.... weiter lesen ...
04.12.2014

Tour-Status von 03.12.2014 um 17:51 Uhr

Tour: Bacau Einrichtung: Stadt: Bacau Typ: Grundschule + Kindergarten Abgelieferte Päckchen: 1478 Diese Statusnachricht wurde live vom Konvoi verschickt.

weiter lesen ...
03.12.2014

Tour-Status von 03.12.2014 um 17:26 Uhr

Zusammen mit dem Team Alba Julia sind wir nun bei der Weihnachtsfeier in einem Kinderheim. Es ist faszinierend die Kinder zu beobachten, wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt haben weiter lesen ...
03.12.2014

Tour-Status von 03.12.2014 um 17:22 Uhr

Nach vielen Telefonaten bezüglich der Momentanen Situation in der Ukraine sind wir in Alba Julia angekommen.
Hier treffen wir das Team Alba Julia und später auch Satu Mare weiter lesen ...
03.12.2014
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