Spendenkonto

Stiftung Round Table Deutschland
Kennwort Weihnachtspäckchenkonvoi oder WPK
Bank für Sozialwirtschaft AG, Mainz
Kto: 1954; BLZ 550 205 00
IBAN DE20 5502 0500 0000 0019 54
BIC BFSWDE33MNZ
 
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Informationen für den vereinfachten Spendennachweis für Geldspenden bis zu 200 Euro haben wir hier (linkto http://www.round-table.de/round-table/stiftung-round-table/spendenbescheinigung.html)
hinterlegt.
 
Spendenbescheinigung für Sachspenden können aufgrund von komplexen rechtlichen Regelungen nur nach vorheriger Rücksprache mit uns unter der o.g. eMail Adresse zugesagt und erstellt werden.
 
Herzliche Grüße
Das Team der Stiftung Round Table Deutschland

Konvoi Blog

Charity Lauf für den Konvoi 2016

Der Konvoi 2015 klingt vielen noch nach, Ostern ist gerade rum und schon starten wir wieder durch. Die Organisation für den Konvoi 2016 beginnt Fahrt aufzunehmen.
Unsere aktiven Möllner sind weit vorn und gehen mit dem 1. Möllner Charity-Lauf am 02.07.2016 zu Gunsten des WPK an den Start.... weiter lesen ...
30.03.2016

Aus der Nordwest-Zeitung vom 29.12.2015 auf Seite 42:

Zum Vergrößern Bild anklicken weiter lesen ...
30.12.2015

Die Verteilung in Gagausien (Moldawien) im TV:

Den Originalbeitrag finden Sie unter: http://konvoi-nach-odessa.blogspot.com/2015/12/die-verteilung-in-gagausien-moldawien.html

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30.12.2015

Peter Weiß, Tour Moldawien:


Liebe Freunde,

na, wie geht´s?

Nach der Stimmung im WhatsApp-Chat zu urteilen prächtig - und vor allem richtig energiegeladen. Ihr sprüht ja geradezu vor  
Wow, wir können stolz sein… Wir haben gemacht!

Unser Moldawien-Konvoi 2015 war ein voller Erfolg. Wir waren ein super Team. Vor Ort hat alles bestens funktioniert.

Danke für die Rückmeldungen zu den lessons learned und einigen Details. Klar, es geht immer noch einen Tick besser…
Es gab tolle Augenblicke mit vielen leuchtenden Kinderaugen und es war bewegend auf der Rückreise zu hören, welche Situationen jeden von Euch ganz besonders ergriffen haben.
Hier einige wenige Impressionen zur Erinnerung:











Sorry; falls nicht alle fleißigen Päckchen-Engel und –Schlepper erwischt habe. Alle Bilder des Konvois findet Ihr hier: Konvoibilder Moldawien

Mein Einsatz beim Weihnachtspäckchenkonvoi war sowohl sehr lange geplant als auch sehr spontan.
Als ich von Sebastian Friedsam vor ein paar Jahren erfahren habe, dass er mit dem Konvoi in die Ukraine fährt, war ich „extrem neidisch“. ER fährt in die Ukraine, um die Geschenke an die armen Kinder zu verteilen, und ICH tue nichts dergleichen. Aber es hat schon ein paar Jahre gedauert, bis ich am 2. Dezember 2015 mich dabei ertappt habe, wie ich mich zum Konvoi anmelde, Richtung Moldawien, ohne besondere Hoffnung auf Erfolg: Es sind ja schließlich 178 andere Personen in der Liste...
Jedenfalls ahnte ich nichts, als direkt am nächsten Morgen mein Handy klingelte, Tommy mich nach meinen Gründen ausfragte und unmittelbar alles für meine Mitfahrt nach Moldawien organisiert hat.
Ihr hättet die Augen meines Mannes sehen sollen: „Wie... du fährst morgen nach Moldawien?..“. Und schon saß ich im Bus mit 30 mir noch vor ein paar Tagen unbekannten Menschen.
Moldawien – mein Heimatland, in dem ich die Hälfte meines Lebens verbracht habe, - war zu den sowjetischen Zeiten eine der reichsten Republiken. Und aktuell – eins der ärmsten Länder Europas.
Eine Woche in Moldawien – gefühlte vier Wochen meines Lebens.
Zurück aus Moldawien habe ich sehr viele Eindrücke mitgebracht. Wie die Kinder sich auf die Geschenke freuen. Wie das Gesicht einer jungen Mutter, selbst noch ein Kind, sich erleuchtet, als ihre vier Kinder Geschenke bekommen. Wie ein Bürgermeister eines sehr armen Dorfes, mit Tränen kämpfend, die Hände von Peter geschüttelt und sich für die Geschenke bedankt hat. Er hat sich dafür bedankt, dass wir Ihm in so schweren Zeiten helfen. Aber wenn sich die Zeiten ändern würden – und dass die Zeiten sich schnell ändern können, das haben die Menschen in allen jehemaligen Sowjetrepubliken erlebt, – würde er den Deutschen auch helfen. Auf jeden Fall.
Zurück aus Moldawien habe ich das Gefühl der Bewunderung mitgebracht. Bewunderung für die Menschen, die im Laufe des Jahres Geschenke sammeln, verpacken, sortieren, lagern; die sich um die Spenden und Transport kümmern; die die LKWs und Reisebusse spenden; die sich im Dezember einen unbezahlten Urlaub nehmen und alle Kosten für Hotel und Essen selbst tragen; die die Strapazen einer langen Busfahrt auf sich nehmen, um Geschenke zu verteilen; und das Ganze – für die leuchtenden Kinderaugen. Bewunderung für die Menschen, die in Moldawien leben, wie Ivan Smolin und Marin Besliu, die eine wohltätige Organisation „Perle“ gegründet haben, um den Kindern eine Alternative für die Straße zu bieten. Die ausserdem oft unterwegs sind, Familien besuchen, um rauszufinden, welche Hilfe benötigt wird. In den Tagen nach unserem Besuch hatten sie vor, 10 Haushalte mit Brennholz für den Winter zu beliefern.
Zurück aus Moldawien habe ich jede Menge Traurigkeit mitgebracht. Ein ganz großes Problem in Moldawien sind die verlassenen Kinder. Die Eltern sind im Ausland, um das Geld zu verdienen. Die Kinder bleiben zu Hause, mit Großeltern. Im besten Fall können sich die Großeltern um die Kinder kümmern, im Normallfall ist es umgekehrt - die Kinder kümmern sich um sie. Nach ein paar Jahren leben sich die Ehepaare auseinander, gründen ihre eigenen Familien. Die zurückgelassenen Kinder brauchen sie nicht mehr. Irgendwann sind auch die Großeltern nicht mehr da. Marin und Ivan suchen nach solchen Kindern. Marin hat so ein Mädchen vor etwa drei Jahren selbst adoptiert. Und siebzehn solche Kinder nach Chisinau in ein Kinderheim gebracht.
Zurück aus Moldawien habe ich einen sehr größen Wunsch mitgebracht. Ich wünsche mir zu Weihnachten, dass ich die Kraft habe, nicht nur in der ersten Dezemberwoche etwas Gutes zu tun. Damit ich auch im Laufe des Jahres Geschenke und Geld sammeln kann. Damit ich noch mal mit dem Weihnachtspäckchenkonvoi mitfahren darf.

Euch allen besinnliche Feiertage
Elena
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23.12.2015

Jochen Dieckmann; Interviews vor und während des Konvoi:

Jochen Dieckmann, Moldawienteilnehmer
Lieber Jochen, noch einmal unseren Dank für Deine Inteviews. Sehr eindrucksvoll hast Du die Erlebnisse und Emotionen eingefangen.

Die folgenden Aufnahmen laufen je für 3 Minuten. Bitte jeweils den Link anklicken.

1. Vorwort Jochen in der Sendung des ET- Radio  Part 1

2. Jochen mit der Erklärung zu Round Table und bei der Verabschiedung des Konvoi im Gespräch mit Karin Strenz, M.d.B. und u.a. auch Mitglied im Verteidigungsausschuß,
Karin Strenz mit Tommy
mit Ihrer Aussage,: "Jedes Päckchen ist wichtiger als jeder Schuss!" Part 2

3. Unsere 2 Dolmetscher Ingrid S. und Elena L. über Ihre Erlebnisse, auf der Rückreise von Moldawien, in einer "Feedbackrunde" Part 3

4. Die Fahrer Karsten F., Stephan P. und Ingo D.: Part 4

5. George B. und Nils Winkler voller Emotion im Part 5
Das letze Päckchen von Nils

6. Und zum Schluss noch Tommy F. und Peter W. im Part 6



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20.12.2015

Dr. Holger Gößmann, RT32, Tour Ukraine:



Unterwegs mit dem Round Table Weihnachtspäckchenkonvoi in die Regensburger Partnerstadt.

Donnerstag 10.12.2015. Es ist geschafft! Rund 16000 Weihnachtspäckchen wurden von 39 freiwilligen Helfern des Round Table in und um Odessa verteilt. Nun sitzt die Truppe im Bus der sie zurück bringt! Sie sind erschöpft, erschöpft aber glücklich – denn was Ihnen bleibt ist die Erinnerung an viele glückliche Kinderaugen und an Eindrücke die man eben nur gewinnt, wenn man selber mal dabei gewesen ist! Und wenn man sieht mit welchen Hindernissen die vielen tapferem Helfer in der Ukraine zu kämpfen haben, deren bürgerkriegsgebeutelte Heimat schlicht und einfach nicht die finanziellen Mittel hat um soziale Einrichtungen in der Art und Weise zu unterstützen wie sie es verdienen würden. Daran können auch die freiwilligen Helfer des Round Table nichts ändern, aber mit ihren Geschenken, welche deutsche Kinder für die ukrainischen Kinder und Jugendliche gepackt haben, wird ein kleines Lächeln in die Gesichter von Waisen, körperlich oder  geistig Behinderten und sozial schwachen Familien gezaubert, das den Alltag etwas leichter macht. Und genau das ist auch der Lohn der freiwilligen Helfer unter denen sich mit Dr. Holger Gößmann auch ein Mitglied des Round Table Regensburg. 
Der Round Table – ein Service Club für junge Männer unter 40 Jahren, von dem es in Deutschland rund 230 „Tische“ gibt – organisiert den Weihnachtspäckchenkonvoi nun seit 15 Jahren. Angefangen hat man mit einem Kinderheim in Rumänien. 2010 kam die Regensburger Partnerstadt Odessa dazu, seit 2013 steht nun auch Moldawien auf dem Reiseplan der „Tabler“. 

Das Konzept ist denkbar einfach! Deutsche Kinder packen mit Hilfe Ihrer Eltern ein Weihnachtsgeschenk etwa in der Größe eines Schuhkartons mit Spielsachen, Süßigkeiten und Hygieneartikeln und der Weihnachtspäckchenkonvoi bringt die Päckchen in die jeweiligen Zielorte. Dass es nicht ganz so einfach ist, wissen die Mannen um Thomas Führer, der von Beginn an das Projekt von Hanau aus Deutschlandweit organisiert. Denn bevor insgesamt 63.000 „Weihnachtspackerl“ – so viele kamen für alle drei Zielorte 2015 zusammen - an ihre Bestimmungsorte gebracht werden können gilt es die Geschenke nach Geschlecht und Alter zentral zu sortieren, in Paletten zu verpacken, alle notwendigen Genehmigungen einzuholen und die finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen. Denn obwohl alle Teilnehmer ausschließlich ehrenamtlich arbeiten entstehen Kosten von rund 2 Euro pro Paket, hauptsächlich für Sprit und Mautgebühren. Das Geld wird von den Tischen durch Charity-Aktionen aller Art erwirtschaftet und für den Weihnachtspäckchenkonvoi gespendet. Also eine Menge Engagement, die man aber beim Round Table und deren Nachfolgeorganisation Old Table (für die Mitglieder, die die Altersgrenze von 40 Jahren überschritten haben) sehr gerne auf sich nimmt. „ Mit den Jahren ist die Erfahrung gestiegen und wir haben mittlerweile an vielen Stellen feste Ansprechpartner. Das macht unsere Arbeit viel leichter, weil wir das nötige Vertrauen bei den offiziellen Stellen haben. Das hat etwas gedauert, nachdem Sie die Nachhaltigkeit und Seriosität unseres Projektes erkannt haben ziehen jetzt alle an einem Strang.“

„Es war eine unglaubliche Erfahrung und ich bin sehr froh, dass ich dieses Jahr dabei sein durfte!“  äußert sich Dr. Holger Gößmann, den vor allem die finanziellen Rahmenbedingungen geschockt haben. „Als Arzt gehört die Finanzierungsproblematik von Sozial- und Gesundheitswesen für uns zum Alltag, wenn das Land sich zusätzlich noch im Krieg befindet und nach Jahrzehnten des Sozialismus heruntergewirtschaftet ist, ist die Lage natürlich noch schlechter. Wir waren zum Beispiel in einem Haus für Waisenkinder im Zentrum der Millionenstadt am schwarzen Meer. Die Direktorin dort erhält für ihre Tätigkeit im Monat 2.000 Hrywnja, das entspricht rund 80 Euro. Die staatlich anerkannte Armutsgrenze ab der man in der Ukraine Sozialhilfe beantragen kann liegt bei 3.000 Hrywnja. Wie schlecht die Situation für die weiteren Angestellten ist mag man sich nicht vorstellen. Auch die Situation direkt in den Kriegsbieten an der Grenze zu Russland im Osten muss entsprechend schlechter sein. Ein direkter Einblick ist aufgrund der Sicherheitslage derzeit leider nicht moglich. Umso mehr war ich beeindruckt wie liebevoll gepflegt und sauber die Einrichtungen waren, das kann nur aufgrund persönlicher Initiative der Angestellten so sein. Geld für die Einrichtungsgegenstände  oder Putzfrauen ist schlicht keines da!“
Und gerade beim Thema der Einrichtung fällt immer wieder der Name der Domstadt. „ Das hat mich ganz besonders gefreut“ sagte der Oberarzt der Universitätsklinik „ Wo immer man hingekommen ist, wurde die Städtepartnerschaft mit Regensburg  ganz besonders gelobt. In vielen Einrichtungen hat man auch erkennen können, dass sie aus Deutschland gespendet wurden. In einer Schule habe ich bspw. eine gespendete Tafel gesehen, die noch nicht aufgestellt war und die noch in Deutsch beschrieben war.“ So wurde der Regensburger dann auch immer besonders herzlich begrüßt. „Es war großartig zu sehen wie nachhaltig das Projekt mittlerweile wirkt. Der Konvoi ist von Passanten erkannt worden, die spontan Tee und Kekse vorbeigebracht haben.“ Auch die Aufmerksamkeit von Politik und Presse in der Ukraine ist mittlerweile enorm. In einer Pressekonferenz waren unter den rund 200 Teilnehmern sowohl der Bürgermeister von Odessa Gennady Trukhanov als auch zahlreiche Medienvertreter. In Anbetracht des großen Erfolges stellt sich die Frage für die Regensburger Tabler nicht. Sie werden sich auch 2016 wieder auf den Weg nach Odessa machen.
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20.12.2015

Lutz Heer, Tour Rumänien zum NSP 2001/02


Liebe Freunde!

Auch in diesem Jahr konnten wir den Weihnachtspäckchenkonvoi wieder nutzen, um auf dem Rückweg aus Drobeta-Turnu Severin einen Besuch im Kinderdorf der Kinderzukunft (ehemals Rudolf-Walther-Stiftung) in Rumänien zu machen. Derzeit ist das ganze Kinderdorf eine einzige Großbaustelle, da sämtliche Gebäude dank einer staatlichen Förderung in Höhe von rund 1 Millionen Euro komplett modernisiert werden (Bäder, Dächer etc.).
15 Jahre ist es nun schon her, dass wir als Hanauer Tabler gemeinsam mit vielen, vielen weiteren Tablern aus ganz Deutschland das Nationale Serviceprojekt "Ausbildungszentrum Günther Rick"umsetzen und ein komplett neues Ausbildungszentrum auf die Beine stellen konnten!

Es war ein unbeschreiblich gutes Gefühl, als wir vergangene Woche dann vor Ort "unserem" Ausbildungszentrum einen Besuch abstatten und uns über die aktuelle Situation dort informieren konnten.



Erst nochmal ein wirklich herzliches Dankeschön für die Organisation dieser für mich unvergesslichen Reise nach Moldawien. Was bis heute dafür geleistet wurde, läßt sich nicht mal in Gold auf wiegen. Denn persönliches Engagement und Barmherzigkeit sind einfach unbezahlbar. Vielleicht 3 kurze Erzählungen, die im Nachhinein für mich ewig in Erinnerung bleiben werden.

1. Der falsche Ort? oder Heimatstolz
Bei unserem ersten Halt in Avdarma im Süden von Moldawien und nach der herzergreifenden Verteilung von 108 Geschenken im Bürgerhaus wurde uns auf einem Spaziergang durch das Dorf, ein Kindergarten, ein Museum, ein Ahnenanlage und das Gemeinde- und Schulhaus gezeigt. Mein erster Gedanke, warum bringen wir nach mehr als 2500 km anstrengender Fahrt Geschenke in ein Dorf, das eigentlich alles hat, was man sich wünschen nur kann. Nach weiteren 10 Dörfern habe ich erst kapiert, das Vitali, unser moldawischer Begleiter, uns zu Anfang eine Vision zeigen wollte, wie schön es eigentlich in Gaugazien sein könnte, wenn wie im Fall von Avdarma ehemals ausgewanderte Moldawier finanzielle Unterstützung geben. Wiedermal eine Lehre, das der erste Eindruck nicht immer der richtige ist!

2. Spontane Dankbarkeit
In dem kleinen total verarmtem Ort Ferapothievka übergaben wir 24 Geschenke an Eltern und Kinder vor dem Gemeindehaus. Leuchtende Augen und das russische "Spassiva" (Dankeschön) waren wirklich herzerwärmend. Als eine Mutter allerdings mit ihren 4 kleinen Kindern hervortrat und jeder der 3 älteren Kinder (ca 3, 5, 6 Jahre alt) zum Dankeschön ein kleines russisches Gedicht rezitieren lies und dies noch zum Abschluß mit einem gemeinsamen Lied beendete konnte ich meine Tränen vor Ergriffenheit nicht halten. Spontaneität ist meist viel wirksamer als sorgfältig einstudierte Aufführungen.

3. Gastfreundschaft
Am zweiten Tag hatten wir uns von der Gruppe getrennt und fuhren zu viert mit Vitali, unserem moldawischen Begleiter, und dem kleinen Bus einige Dörfer an, um dort unsere Geschenke zu verteilen. Nach dem 3 Dorf, es war so gegen 14.00 Uhr, hielten wir auf der Durchfahrt in einem kleinen Dorf, wo Vitali kurz verschwand und nach ca. 5 Minuten wieder mit eine Tüte aus einem Haus herauskam. Wieder im Bus bot er uns je eine mit Wurst und Käse frisch gemachte Stulle an und erzählte uns das er seine Eltern angerufen hatte um uns eine Kleinigkeit zum Mittagessen auf den Weg zu geben. Ich war tief bewegt über dieses spontane Zeichen der Gastfreundschaft  und die Stulle hat besser geschmeckt als manches Sternemenü!   





Ich bin dankbar dafür, dass ich mit nach Moldawien durfte und Päckchen an viele Kinder verteilen durfte/konnte. Da wir leider nicht für alle Kinder in Moldawien Päckchen hatten, um eine 100% Abdeckung zu gewähren, musste teils eine Selektion erfolgen. Die Auswahl wurde von den Sozialarbeitern getroffen (war bestimmt nicht einfach).
Im Süden hatten wir verschiedene Verteil-Stationen:
  • In der allerersten Station fand das Verteilen auf einer Bühne statt. Wir haben die Päckchen aufgestellt und dann an die Kinder im Saal sowie an Mütter verteilt.
  • Im Kulturhaus Comrat war es etwas chaotisch, die Verteilung erfolgte anhand Liste und die Menschenmenge bewegte sich immer wieder auf die Päckchen zu, so dass die Aushändigung der Päckchen etwas erschwert stattfand. Überwiegend waren Mütter anwesend, die die Päckchen für ihre Kinder in Empfang nahmen. Es waren auch viele Kinder anwesend, leider auch ein Kind, welches nicht auf der Liste war. Vitali erklärte diesem Kind, das Päckchen nur an behinderte und kranke Kindern sowie Kinder aus kinderreichen Familien verteilt werden. Dieses Kind hatte verstanden, wieso es selber kein Päckchen erhielt. Das war traurig, wir hatten bedauerlicherweise zu wenig Päckchen.
  • In einem kleineren Dorf haben wir größtenteils an Mütter die mit ihren Babys da waren verteilt, sowie an Kindergartenkinder. Die Verteilung erfolgte im Rathaus.
  • Einmal zeigt mir eine Mutter ein Arztattest, ihr Kind konnte leider nicht kommen und das Päckchen selber abholen. Wir händigten das Päckchen an die Mutter aus.
  • Am Dienstag spät abends fuhren wir mit dem Moldawischen Partner in seinem PKW in ein kleines Dorf (ohne Straßenbeleuchtung). Beate und ich verteilten zusammen mit der Sozialarbeiterin nach Liste direkt aus dem Kofferraum bis zum letzten Päckchen.
Ich bin dankbar dafür, dass alles erlebt zu haben! Jetzt kann ich weitererzählen, dass die Päckchen direkt bei den Kindern ankommen.
Ich hätte gerne an ALLE Kinder in Moldawien Päckchen verteilt!
Für nächstes Jahr werde ich bei mir auf Arbeit auch Päckchen packen lassen und sammeln, damit 2016 eine größere Anzahl Päckchen an die Kinder verteilt werden können.

Mein Dank geht in erster Linie an Tommy und an Peter für die ganze Organisation (super gemacht! – das ganze Team dahinter erschließt sich mir nicht, da muss viel mehr dahinter sein).
Besonderer Dank geht nochmals an die Moldawien Fahrer:
1.    LKW1: Klaus, Christian, Thomas (wenn ich einen vergessen habe, sorry – die Mitglieder des Teams Nord ist mir leider nicht ganz so präsent)
2.    LKW2: Nils, Ingo und Stefan
3.    Und die Busfahrer: Peter, Gerd, Karsten und nochmals Tommy.
Ihr alle habt einen super Job gemacht – 1000 Dank!

Die Fahrt … ja die ist anstrengend und all denen, die schon des Öfteren die Strapazen auf sich genommen haben – mein Respekt!

Fotos: habe ich selber kein einziges gemacht. Ich behalte die Bilder in meinem Kopf und meinem Herzen!





ab   3:40   Vorwort Jochen und anschließend die Gespräche mit:
ab 12:18   Axel Groeneveld, Christopher Lietke (RT 169) und Markus Bohn (RT 84) 
ab 17:45   Nicole Richter (Konvoiltg. WPK) 
ab 26:40   Florian Wochnik (Pressesprecher WPK)
ab 38:40   Steffen Schmidt (Udo Lindenberg Truck)
ab 47:00   Tommy Führer (OT 74 Hanau)
 


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16.12.2015

Interview von Matthias Müller, RT 18, im ET- Radio

Am 26.11.2015 wurde Matthias Müller (Pastpräsident von Round Table Deutschland) von Jochen Dieckmann (ET- Radio und Konvoiteilnehmer) zu unserem Weihnachtspäckchenkonvoi 2015 interviewt.
Die gesamte Sendung dauert ca. 1 Std., wo die 6 Interviews a 3 Minuten zu finden sind (Start ab der 4 Minute).
Matthias Müller

Hier der Link zu der Sendung

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15.12.2015

Schirmherren danken für die überwältigende Beteiligung



Nach dem Konvoi ist vor dem Konvoi:
Schirmherren danken für die überwältigende Beteiligung

Der Weihnachtspäckchenkonvoi 2015 ist gerade erst seit zwei Tagen wieder wohlbehalten zurück gekommen, da kam es in Karlsruhe schon zu einem ersten Treffen unserer Schirmherren Dr. Vitali Klitschko (Ukraine) und Bundesminister Hermann Gröhe, MdB. Mit dabei, unser langjähriger Konvoiteilnehmer und Mitglied von OT 74 Hanau, Lutz Heer.

Foto: pdh

Beide waren begeistert von der erneut überwältigenden Beteiligung und dem großen Erfolg der Weihnachtspäckchen-Aktion in diesem Jahr und dankten den unzähligen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz!

Na und da nach dem Konvoi eben auch vor dem Konvoi ist, wurde bei dem Treffen auch gleich die Hoffnung ausgedrückt, dass im kommenden Jahr wieder viele Tausend Kinder in Rumänien, Moldawien und in der Ukraine ein Geschenk aus Deutschland erhalten werden!

Lutz Heer
OT74 Hanau
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15.12.2015

Tour-Status von 13.12.2015 um 20:20 Uhr

Tour: Brasov Einrichtung: SZENTKERESZTY STEPHANIE EGYESÜLET - ASOCIAŢIA Stadt: Târgu Secuiesc Typ: Behinderteneinrichtung Abgelieferte Päckchen: 120 Diese Statusnachricht wurde live vom Konvoi verschickt.

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13.12.2015

Tour-Status von 13.12.2015 um 20:20 Uhr

Tour: Brasov Einrichtung: SZENTKERESZTY STEPHANIE EGYESÜLET - ASOCIAŢIA Stadt: Târgu Secuiesc Typ: Behinderteneinrichtung Abgelieferte Päckchen: 120 Diese Statusnachricht wurde live vom Konvoi verschickt.

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13.12.2015

Tour-Status von 12.12.2015 um 09:02 Uhr

Tour: Satu Mare Einrichtung: Stadt: Livada Typ: Kindergarten Abgelieferte Päckchen: 165 Diese Statusnachricht wurde live vom Konvoi verschickt.

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12.12.2015

Tour-Status von 12.12.2015 um 09:01 Uhr

Tour: Satu Mare Einrichtung: Stadt: Livada Typ: Schule über Klasse 4 Abgelieferte Päckchen: 373 Diese Statusnachricht wurde live vom Konvoi verschickt.

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12.12.2015

Tour-Status von 12.12.2015 um 09:01 Uhr

Tour: Satu Mare Einrichtung: Stadt: Livada Typ: Schule bis Klasse 4 Abgelieferte Päckchen: 339 Diese Statusnachricht wurde live vom Konvoi verschickt.

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12.12.2015

Tour-Status von 12.12.2015 um 09:00 Uhr

Tour: Satu Mare Einrichtung: Stadt: Homoroad Typ: Schule über Klasse 4 Abgelieferte Päckchen: 100 Diese Statusnachricht wurde live vom Konvoi verschickt.

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12.12.2015

Tour-Status von 12.12.2015 um 08:59 Uhr

Tour: Satu Mare Einrichtung: Stadt: Homoroad Typ: Schule bis Klasse 4 Abgelieferte Päckchen: 100 Diese Statusnachricht wurde live vom Konvoi verschickt.

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12.12.2015

Tour-Status von 12.12.2015 um 08:59 Uhr

Tour: Satu Mare Einrichtung: Stadt: Homoroad Typ: Kindergarten Abgelieferte Päckchen: 28 Diese Statusnachricht wurde live vom Konvoi verschickt.

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12.12.2015

Tour-Status von 12.12.2015 um 08:58 Uhr

Tour: Satu Mare Einrichtung: Stadt: Dorolt Typ: Schule bis Klasse 4 Abgelieferte Päckchen: 166 Diese Statusnachricht wurde live vom Konvoi verschickt.

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12.12.2015
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